TSV und Bürger können bauen

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Neumarkt-St. Veit - In bester Einstimmigkeit verabschiedeten die Stadträte zwei Tagungsordnungspunkte, denen in verschiedenen Gremien längere Beratungszeiten vorausgegangen waren.

Zunächst ging es um die Erweiterung des Baugebiets "Nördlich der Alten Teisinger Straße", wo die Stadt im Jahre 2012 den Bauabschnitt III erschließen wird. Die Erschließung des Baugebiets und die Schaffung von Bauland ist notwendig, da im August nur noch drei Parzellen zum Verkauf standen. Mit den 39 neu zu schaffenden Bauplätzen können, wie Stadtrat Karl Korn nachfragte, auch leidige Baulücken geschlossen werden. Schon im Jahre 2000 wurde das Ingenieurbüro Sehlhoff mit allen Leistungsphasen beauftragt, es wird die Ausschreibungsunterlagen für Wasser, Kanal und Straße durchführen.

Dem Antrag des Turn- und Sportvereins vom 27. August 2011 zur Förderung des Neubaus des Fußballheimes stimmte der Stadtrat ebenfalls einmütig zu. Der Verein erhält demnach von der Stadt einen Zuschuss von 20 Prozent auf die auf 450.000 Euro geschätzten Bruttobaukosten. Außerdem wird die Stadt eine Zwischenfinanzierung des Zuschusses des BLSV in Höhe von 88.000 Euro für voraussichtlich sieben Jahre gewähren sowie Bürgschaften für die notwendigen Darlehen in Höhe von 140.000 und 129.000 Euro übernehmen.

Die Übernahme der Bürgschaften erfolgt unter der Bedingung, dass die rechtsaufsichtliche Genehmigung nach der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern erteilt wird. Der lange vorbereitete Antrag des TSV kam deshalb innerhalb von vier Tagen auf die Tagesordnung, damit Sachbearbeiter des BLSV eilends für ihren Verband prüfen können.

Für die CSU-Fraktion betonte ihr Sprecher Max Heimerl, dass die CSU den schnellstmöglichen Bau des Vereinsheimes unterstütze. Ihr Wunsch war es, mehr als die geltenden Zuschusskonditionen zu erreichen. Der jetzige Beschlussvorschlag gehe über die 20 Prozent hinaus, was er wegen der besonderen Bedeutung des TSV für die Gemeinde für gerechtfertigt halte. Er gehe weiter davon aus, dass für die Gewährung der Bürgschaften keine Avalgebühr verlangt wird.

Die anschließende Abstimmung im Stadtrat kommentierte der Bürgermeister mit den Worten: "Einstimmig. Eine schöne Entscheidung!"

nz/Neumarkter Zeitung

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