Berghammer-Ernennung schlägt hohe Wellen

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Neumarkt-St. Veit – Die Abstimmung über die Ernennung von Altbürgermeister Rudi Berghammer schlägt hohe Wellen. Wie CSU-Stadtrat Maximilian Heimerl erklärt, sei der Antrag kontrovers diskutiert worden.

 Die CSU-Stadtratsfraktion wollte diesen Punkt sogar absetzen. Tenor bei der CSU-Stadtratsfraktion: Es ist unpassend, dass ein Bürger zum Ehrenbürger ernannt wird, der politisch noch aktiv ist. Rudi Berghammer hat zwar seinen Vorsitz in der UWG-Kreistagsfraktion abgelegt und auch seinen Stellvertreterposten bei der Orts-UWG abgegeben, ist aber als Kreisrat immer noch aktiv. „Ich kenne keinen Ehrenbürger im Landkreis, der politisch noch aktiv ist“, sagt CSU-Stadtrat Maximilian Heimerl. Eine aktive politische Tätigkeit vertrage sich nicht mit dem Ehrenbürgerrecht, so Heimerl. Besser wäre es seiner Meinung nach gewesen, „abzuwarten, bis sich Berghammer aus dem politischen Leben zurückgezogen hat“. Will heißen: Warten bis 2014, wenn neue Kommunalwahlen anstehen. Deshalb habe sich die CSU auf die Absetzung dieses Tagesordnungspunktes ausgesprochen.

Bürgermeister Erwin Baumgartner sagte, der Antrag habe mit 10:10 Stimmen keine Mehrheit gefunden, somit war das Ansinnen der CSU abgelehnt. Mit entsprechender Mehrheit sei dann der Antrag zur Ehrenbürgerschaft angenommen worden. „Eine demokratische Entscheidung“, betont Baumgartner, der klar hinter der Entscheidung für Berghammer steht.

Den ausführlichen Artikel lesen sie in der Dienstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers

Rubriklistenbild: © je

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