Bahnausbau: Alleine am Geld fehlt es

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Neumarkt-St. Veit - Die Südostbayernbahn hatte zu einer Konferenz in den Kulturbahnhof eingeladen. Dabei wurde erneut deutlich, wie wichtig eine bessere Verkehrsanbindung ist.

Bayerns ehemaliger Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU), Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, bestätigte diese Einschätzung, betonte aber auch, dass es am notwendigen Geld fehle. Er verwies darauf, dass das Gesamtprojekt wegen der hohen Kosten nicht einfach zu finanzieren sei, auch nicht unter Berücksichtigung eines steigenden Verkehrsaufkommens. So sei bis 2025 beim Personenverkehr eine Steigerung von 21 Prozent zu erwarten. Beim Güterverkehr liege die Steigerung gar bei 35 Prozent.

Erwin Huber zum Bahnausbau: "Es fehlt am notwendigen Geld"

Huber regte deswegen die private Finanzierung der Strecke an. Er forderte zudem die beteiligten Stellen auf, eine vorausschauende Planung zu betreiben. Auch solle man nicht nachlassen, den Genehmigungsstellen die Dringlichkeit der Maßnahmen vor Augen zu führen.

Der Sprecher der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, Andreas Schulz, widmete seine Ausführungen speziell der Entwicklung des Schienenpersonennahverkehrs im ländlicheren Raum. Dabei verwies er auf die von der Südostbayernbahn bereits erbrachten positiven Leistungen und auf die steigenden Fahrgastzahlen.

Klaus-Dieter Josel: Gute Verkehrsanbindung ist der Garant für weiteres Wachstum.

Klaus-Dieter Josel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Bayern, sprach über den geplanten Ausbau der Strecke von München über Mühldorf nach Freilassing. Er werde von verschiedenen Stellen mit Nachdruck betrieben, denn eine gute Verkehrsanbindung sei der Garant für weiteres Wachstum.

lh/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © re

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