Der Automat verlangt größere Münzen

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Neumarkt-St. Veit - Weil beim Freibad nun ein neues Kassensystem eingerichtet wird, steigen die Eintrittspreise deutlich. Eine Normalkarte wird 40 Cent teurer.

Mit dem Beschluss, ein Kassen- und Zugangskontrollsystem im Freibad einzurichten, ist es notwendig, die Tarifstruktur im Freibad anzupassen. Damit der Badegast möglichst einfach Eintrittskarten aus dem Kassenautomaten lösen kann, empfiehlt die Installationsfirma dem Stadtrat die Eintrittsgarten auf volle Euro und 50 Cent anzupassen. Dadurch soll das Kartenlösen am Automat möglichst einfach sein und längere Warteschlangen können verhindert werden.

10er-Karte wird vier Euro teurer

Die Preise für Jahreskarten werden nicht erhöht, denn, wie die Stadt hofft, wenn viele Besucher Jahreskarten haben, verringert sich die Zahl der Automatenbenutzer. Somit steigt die Normalkarte von 2,10 Euro auf 2,50 Euro, die 10er-Karte von 16 auf 20 Euro und die Feierabendkarte steigt um 40 Cent auf 1,50 Euro.

Auch die Ermäßigungen für Kinder, Schüler und Schwerbeschädigte, Arbeitslose und Personen über 65 Jahre werden auf runde und halbrunde Beträge verändert. Dadurch sinkt die Jahreskarte für Erwachsene sogar um einen Euro auf 45 Euro. Die Preise für Familienkarten bleiben unverändert. Auch die Vorverkaufsrabatte bleiben bestehen.

Weitere Beschlüsse aus dem Stadtrat:

SPD-Stadtrat Ulrich Geltingers Antrag auf Richtlinien für die Ehrung Verstorbener , den zuvor der Finanz- und Verwaltungsausschuss einstimmig angelehnt hatte, erhielt im Stadtrat mit 16:4 Stimmen keine Mehrheit.

Die bisherigen Grabgebühren im städtischen Friedhof, wie schon berichtet, bleiben merklich hinter den kostendeckenden Gebühren zurück. Der Kommunale Prüfungsverband forderte deshalb die Stadt auf, kostendeckende Gebühren zu berechnen. Deshalb beschloss der Stadtrat, wie schon zuvor der Finanz- und Verwaltungsausschuss einstimmig, die Grabgebühren derart zu erhöhen, dass auch bei den kalkulierten Grabgebühren eine Gebührendeckung von 60 Prozent erreicht wird. Die von der Verwaltung vorgelegte Bestattungssatzung wurde vom Stadtrat einstimmig angenommen.

Für den Georgimarkt am 28. April und dem Kirchweihmarkt am 20. Oktober sollen die Verkaufsstellen in der Stadt jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet sein. Gemäß einer Rechtsverordnung durch die Stadt Neumarkt-St. Veit können diese Tage freigegeben werden. Diesen Entwurf der Verordnung zur Freigabe verkaufsoffener Sonn- und Feiertage anlässlich von Märkten stimmte der Stadtrat einstimmig zu.

Der von CSU-Stadtrat Ferdinand Rothkopf beantragten Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bau einer Fotovoltaikfreiflächenanlage auf einer Teilfläche der Grundstücke mit den Flurnummern 315, 319, 336, und 337, Gemarkung St. Veit, stimmte auch der Stadtrat zu, nachdem der Bauausschuss zuvor schon nach längerer Beratung sein einstimmiges Placet gegeben hatte.

In diesem Zusammenhang stimmte der Stadtrat - ebenfalls einstimmig - dass für Teilflächen der Flurnummern 315, 319, und 337 Gemarkung St. Veit ein Bebauungs- und Grünordnungsplan namens "Sondergebiet Freiflächenfotovoltaikanlage im Rottfeld" aufgestellt wird.

nz/Neumarkter Anzeiger

Rubriklistenbild: © pa

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