Am Anfang stand der Mütterverein

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Pfarradministrator Pater Paul, Domvikar Thomas Pinzer und der ehemalige Egglkofener Pfarrer Wolfgang Stowasser (von links) bei der Feier des Festgottesdienstes.

Egglkofen - Der einstige Christliche Mütterverein und jetzige Katholische Frauenbund Egglkofen feierte am Sonntag sein Gründungsfest.

Bei strömenden Regen fanden sich an die 130 Mitglieder des Frauenbunds und die Ehrengäste am Platz vor dem Schulhaus in Egglkofen ein, von wo aus sie von den Hofmarkmusikenten zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt geleitet wurden. Leider mussten die vielen Frauen wegen des Dauerregens ihre schicken blauen Schals, die sie als Mitglied des Frauenbundes auswiesen, unter einem schützenden Regenschirm verstecken. Mitgeführt wurden auch die beiden Fahnen des Jubelvereins, der einst als christlicher Mütterverein gegründet wurde.

Ab 10 Uhr zelebrierte Domvikar Thomas Pinzer in der Pfarrkirche gemeinsam mit dem früheren Egglkofener Pfarrherrn und jetzigen Pfarrer von Altmannstein, Wolfgang Stowasser und Pfarradministrator Pater Paul einen Festgottesdienst, den der Kirchenchor mitgestaltet hat. Höhepunkte waren die Auszüge aus der Egglkofener Landchormesse, komponiert von Chorleiter Andreas Hilz.

Unter einem Regenschirm suchte und fand man beim Festzug Schutz vor dem strömenden Regen.

Die Festpredigt hielt Domvikar Thomas Pinzer, der seine Ausführungen unter den Leitgedanken "Unser Leben sei ein Fest" stellte. Dabei würdigte er die Stellung der Frauen in unserer heutigen Gesellschaft. Wie er sagte, seien von den insgesamt 1,2 Millionen Gläubigen in der Diözese Regensburg rund 64.000 Frauen im Frauenbund organisiert. Dem Egglkofener Frauenbund, dessen Gründung vor 100 Jahren er eine Pioniertat nannte, gratulierte er zum Jubiläum und wünschte für die Zukunft Gottes Segen.

Nach dem Gottesdienst wurde auf dem Dorfplatz ein Fototermin wahrgenommen, ehe es zur weltlichen Feier ins Gasthaus Schober ging. Zunächst gab die Vorsitzende Rita Mayrhofer eine Rückschau auf die 100-jährige Vereinsgeschichte, ehe die Grußworte von Bürgermeister Johann Ziegleder, Domvikar Thomas Pinzer, Pfarrer Wolfgang Stowasser und der Bezirksvorsitzenden des Katholischen Frauenbundes, Maria Brandstätter, folgten. Sie alle würdigten die Leistung der Frauen, die in den vergangenen 100 Jahren im Frauenbund Verantwortung getragen haben. Sie dürften zu Recht Stolz auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Pfarrei und der gesamten Gemeinde sein. Sie gratulierten zum Fest und sprachen dem gesamten Verein ihren Dank und ihre Anerkennung aus.

Bei Kaffee und Kuchen und geselliger Unterhaltung klang das Fest aus.

lh/Neumarkter Anzeiger

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