Altbürgermeister Berghammer wird Ehrenbürger

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Drei Ehrenbürger der Stadt Neumarkt-St. Veit: Links Stadtpfarrer Alois Holzner, rechts der 2009 verstorbene Altbürgermeister August Spirkl. Rudi Berghammer (Mitte) bekommt dieEhrenbürgerschaft Ende April verliehen.

Neumarkt-St. Veit - Der Stadtrat von Neumarkt-St. Veit hat in einer nichtöffentlicher Sitzung entschieden, Altbürgermeister Rudi Berghammer die Ehrenbürgerschaft zu verleihen.

Die Urkunde soll das ehemalige Gemeindeoberhaupt von Neumarkt-St. Veit am 31. April verliehen bekommen. Die beiden letzten Ehrenbürger von Neumarkt-St. Veit waren Altbürgermeister August Spirkl und Stadtpfarrer Alois Holzner. Nachdem jedoch Spirkl im Juni 2009 verstorben und Pfarrer Holzner mittlerweile verzogen ist, hatte aktuell kein Neumarkter Bürger die Ehrenbürgerschaft inne. Am Donnerstagabend sprach sich nun das Stadtratsgremium für die Ernennung von Rudi Berghammer aus.

Wie Baumgartner gestern informierte, ist am 30. April ein feierlicher Akt geplant, im Rahmen dessen die Urkunde an den Altbürgermeister überreicht werden soll. Ein sehr passendes Datum, findet Baumgartner, zumal Ende April Neumarkt-St. Veit sein 55-jähriges Jubiläum seit der Erhebung zur Stadt feiert. 25 Jahre ist es dann auch her, dass Rudi Berghammer das Goldene Buch der Stadt eingeführt hat. Als Erster hatte sich damals Kultusminister Dr. Hans Maier eingetragen - jetzt darf Rudi Berghammer als Ehrenbürger seine Signatur in das Buch setzen.

Rudi Berghammer war von 1972 bis 1984 Mitglied des Stadtrates und von 1984 bis 2002 Bürgermeister. Dem Mühldorfer Kreisrat gehört er ununterbrochen seit 1984 an. In seine Bürgermeisterzeit fielen unter anderem der Abschluss der Schulhauserweiterung mit Neubau der Mehrzweckhalle, die Errichtung des Städtischen Kindergartens und die Sanierung des Freibades. Auch städtebaulich hat sich unter seiner Ägide die Rottstadt herausgeputzt. Verschiedene historische Bauten wie der Herzogliche Kasten und das Fruhmannhaus wurden saniert sowie der Bahnhof samt seinem Gelände erworben. Die Krönung der Schaffenskraft des Kommunalpolitikers war der Ausbau und die Sanierung vom Schloss Adlstein zum Rathaus. Ein Höhepunkt seiner Karriere als Bürgermeister war aber auch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit der italienischen Kommune Caneva im Oktober 2001.

Berghammer bekleidete bis 2010 beim Ortsverein der UWG das Amt des Zweiten Vorsitzenden, war ebenfalls bis Ende 2010 Fraktionschef der UWG-Kreistagsfraktion. Als Kreisrat hat sein Rat und seine Erfahrung aber immer noch Gewicht.

je/Mühldorfer Anzeiger

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