Alle packen mit an

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Für den TSV Neumarkt-St. Veit geht mit dem Neubau des Fußballheims ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Dass die Mitglieder bereit zum Anpacken sind, bewiesen sie bei der Grundsteinlegung am Wochenende.

Neumarkt-St. Veit - Das Vorhaben ist taff, doch der TSV Neumarkt-St. Veit ist optimistisch. Bis Mitte Dezember soll der Rohbau des neuen Fußballheims stehen.

Mit der Grundsteinlegung am Samstag ist der Verein auf einem guten Weg, das Ziel zu erreichen.

Für den Vorstand und die zahlreichen Mitglieder war es ein großer Moment: die Grundsteinlegung für das neue Fußballheim. Wie lange ist über einen Neubau diskutiert worden, wie oft ist der Plan wieder beiseite gelegt, das Vorhaben verschoben worden? Doch in den vergangenen eineinhalb Jahren hat das Ganze neuen Schwung bekommen, aus dem Wunschbau hat sich ein "tragfähiges Konzept" entwickelt. Der Vorstand legte einen realistischen Plan vor, bei dem auch die Stadt ihre finanzielle Unterstützung zusagte. Erst vor einem Monat die letzte Hürde: die Zustimmung der Mitglieder.

"Gemeinsam anpacken" lautet beim TSV Neumarkt-St. Veit das Motto. Denn die Eigenleistung des Vereins ist in die Finanzierung fest einkalkuliert. Dass die Mitglieder zur Mitarbeit bereit sind, zeigten sie bei der Grundsteinlegung: Die Kleinsten rückten mit ihren Sandkasten-Schaufeln an, die Älteren griffen doch lieber zum Spaten.

"Ich bin guter Dinge, dass alles funktioniert und wir noch in diesem Jahr die Fotovoltaikanlage auf dem Dach montieren können", sagte Vorstand Harry Eberl. Diese kostet zwar 130.000 Euro, doch die Einspeisevergütung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Rückzahlung des Bankdarlehens. Dass auf den Verein viel Arbeit wartet, dessen ist sich Eberl sicher. Um so mehr zählt er auf "helfende Hände". Natürlich spielt zum Ende des Jahres auch die Witterung eine große Rolle, doch noch sind alle zuversichtlich.

Den langen Weg zum Fußballheim sieht Schatzmeister Jürgen Wallner auch als Perspektive, dass für Kinder und Jugendliche in der Stadt etwas geschaffen werde. Angesichts der anfänglichen Schwierigkeiten wünscht er sich eins: "Das Projekt soll den Verein vereinen und nicht spalten." Und natürlich appellierte auch er an das Engagement jedes einzelnen Mitglieds. Um das es laut einer im Verein durchgeführten Umfrage vorigen Jahres eigentlich gar nicht so schlecht stehen würde: Da hatten 23 Fachkräfte und etwa 110 Helfer ihre Bereitschaft zur Unterstützung zugesagt. Dies wären etwa 4800 Stunden. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt allerdings nicht. Denn schon etwa Ende November könnte es soweit sein, dass die ersten helfenden Hände zum Dachdecken gebraucht werden.

Die ersten Arbeiten gehen vielleicht ein bisschen leichter von der Hand. Denn Bürgermeister Erwin Baumgartner will die erste Brotzeit spendieren. "Ich bin glücklich, dass es jetzt endlich voran geht", sagte er.

Läuft beim Bau alles nach Plan, könnte das 270 Quadratmeter große Fußballheim schon zu Beginn der Saison 2012/2013 benutzt werden. Die Baukosten belaufen sich auf 450.000 Euro, für die Fotovoltaikanlage fallen 130.000 Euro an.

hi/Neumarkter Anzeiger

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