Sanierung: Zeit des Schimmels ist vorbei

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Schulleiter Räde und der konzentriert lauschende Musiklehrer Michael Niebauer im Musentrakt. Bevor dort Musikunterricht erteilt wird, muss er als Ausweichquartier für die Schulleitung herhalten.

Mühldorf - Mit einem kleinen Festakt feierte das Ruperti-Gymnasium Mühldorf das Ende des ersten Sanierungsabschnitts der Schule. Der größte Teil steht allerdings noch aus: Die Wiederherstellung des völlig maroden Hauptbaus.

Zum Festakt trafen sich Gäste in der frisch renovierten Turnhalle zwei.

Die Freude über den Abschluss der Arbeiten war den Beteiligten deutlich anzumerken, wenn sie an die Vergangenheit erinnerten: An undichte Fenster, düstere Farben, nur teuer zu heizende Räume. Jetzt sind die beiden kleinen Turnhalle wie neu, dazu Klassen und Werkräume im Keller und der so genannte Musentrakt, in dem Musikunterricht erteilt wird. Der Garten der ehemaligen Hausmeisterwohung wurde mit Unterstützung von Schülern als Schulgarten umgestaltet. Bislang kostete die Sanierung etwa 2,8 Millionen Euro.

Für Schüler und Lehrer sind die Erschwernisse durch den Umbau noch nicht vorbei, wie Schulleiter Anselm Räde betonte, der Schülern und Lehrern für das Verständnis angesichts derBehinderungen des Umbaus dankte. Er würdigte den „stetigen und zügigen Umbau der Schule“, der allerdings noch über zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Denn das Kernstück der Sanierung, der Hauptbau mit Kosten von über 7,5 Millionen Euro beginnt erst nach dem Ende des doppelten Abiturjahrgangs im kommenden Sommer.

"Kunst ist komisch“: Kunstlehrer Manfred Baumgartner unterhielt mit launigen Geschichten rund um den Umbau der Werkräume, dessen Werkbänke aus dem Gymnasium Waldkraiburg stammen.

Nach Angaben von Landrat Huber läuft die Ausschreibung, die Verwaltung zieht nach den Pfingstferien aus dem Erdgeschoss aus und wird im renovierten Musentrakt untergebracht. Danach beginnen die Arbeiten am Dach, der Fassade und einem Aufzug. Bis zum Schuljahresbeginn im September 2013 soll der Umbau nach Angaben Rädes fertig sein. Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 10,6 Millionen Euro, von denen der Freistaat etwa 2,9 Millionen Euro übernimmt.

hon/Mühldorfer-Anzeiger

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