Wuidsäu lassen keinen an sich vorbei

So manches Team musste hinter seinem Trog hinterherschwimmen.

Erharting - Rekordbesuch bei der dritten Auflage des Sautrogrennens in Erharting: Um die 600 Besucher säumten die Strekcen um den Bräuweiher und sahen 16 Teams.

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Prägnante Namen hallten bei der Mannschaftsvorstellung durch Kommentator Franz Danner über das Wasser des Erhartinger Bräuweihers: "Faggespritzer", "de Metzger", "Killer AG" oder auch "Wuidsäu" um nur einige der 16 Teams zu nennen. Es war wieder Sautrogrennen in Erharting angesagt und die Organisatoren von den Hüttenfreunden und der Freiwilligen Feuerwehr um die Vorstände Ludwig Weinzierl und Michael Rieder freuten sich über einen Rekordbesuch bei der dritten Auflage dieses Spektakels.

Beim Wechsel bloß keine Zeit verlieren, denn jede Sekunde zählt. Und ein bisschen Abkühlung schadete bei den sommerlichen Temperaturen ohnehin nicht.

Wohl an die 600 Besucher säumten die Strecke um den Bräuweiher und belagerten anschließend bis in die Nacht die Biertische. Das Rennen selbst erlebte einmal mehr Protagonisten, die sich in Bezug auf ihre Renntaktik und Technik einiges einfallen ließen. Ob mit herkömmlichen Paddeln oder mit den Händen, teilweise auch, nach Kentern, hinter dem Trog herschwimmend - jeder versuchte auf seine Weise, am schnellsten ins Ziel zu kommen. Am Besten gelang dies einmal mehr der Mannschaft "Wuidsäu", die nun bereits zum dritten Mal die Siegerliste anführen und somit noch keinen anderen Sieger zugelassen haben.

Vom Steg aus halfen die Damen ihren Teamkolleginnen im Sautrog.

Und dabei, so Kommentator Danner, starteten sie ja nur, weil sie sich durch den Vorbericht angestachelt fühlten. Gegner im Finale waren die "Schwarzwuidjäger", die in diesem Fall jedoch keine Beute machen konnten und sich mit Platz zwei zufrieden geben mussten. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch und so feierten Sieger und Platzierte noch bis spät in die Nacht. Dass dieses Großereignis auch im nächsten Jahr wieder stattfinden sollte, steht wohl außer Zweifel und man darf gespannt sein, ob die "Wuidsäu" wieder die Nase, beziehungsweise den Bug ihres Sautrogs, vorne haben.

wag/Neumarkter Anzeiger

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