Patendank beendet das Festjahr

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Die "Huaderer" mit ihrem witzigen Rückblick auf das Fest. Von links: Robert Müller, Michael Mooshammer und Wolfgang Rasch.

Mettenheim - Das Festjahr der Krieger- und Soldatenkameradschaft Mettenheim zu ihrem 100-jährigen Bestehen neigt sich langsam dem Ende zu.

Nach dem Patenbitten und der Festwoche folgte nun der Patendank, bei dem sich die KSK Mettenheim unter Vorstand Hans Schneider bei ihrem Schirmherrn Stefan Schalk und ihrem Patenverein der Krieger- und Soldatenkameradschaft aus Gumattenkirchen bedankte.

Es war ein arbeitsintensives Festjahr zum 100-jährigen Jubiläum, das nun hinter der Krieger- und Soldatenkameradschaft liegt. Dennoch bezeugte Vorstand Hans Schneider, dass vor allem die Festwoche mit dem Gastspiel der Spider Murphy Gang und dem Festsonntag ein Riesenerfolg war. Vor allem den Zusammenhalt in der Gemeinde und die lobenswerte Zusammenarbeit, ob Mitglied oder nicht, hob Schneider besonders hervor.

Aber das Fest war nicht nur erfolgreich, es lieferte am Rande auch einige witzige Anekdoten, die die "Huaderer" gleich zu Beginn des Patendanks im Gasthaus Kreuzerwirt besungen haben. Dabei wurde die große Biervielfalt beim Patenbitten nicht vergessen, wie auch das missglückte Anzapfen des Bürgermeisters und Schirmherrn Stefan Schalk. Dennoch sprach Vorstand Schneider dem Schirmherrn einen großen Dank aus und überreichte ihm eine Schürze mit der Aufschrift "1. KSK-Bierschäumer". Als Training für das nächste Anzapfen durfte Schalk sich sogleich nochmal an einem Bierfass versuchen, das dieses Mal komplett in seine Einzelteile zerfiel.

Ein großes Dankeschön erhielten auch der Patenverein aus Gumattenkirchen und ihre Patenbraut Marion Multerer. Als Andenken an das Fest überreichte Schneider an den Gumattenkirchner Vorstand Günther Sax ein Bild mit den beiden Vereinen, das einen Ehrenplatz in Gumattenkirchen erhalten soll.

Die KSK aus Gumattenkirchen hatte im Gegenzug ebenfalls ein Geschenk parat in Form eines Stücks vom Scheitelknien, wobei darauf geachtet wurde, dass es keine Dellen aufwies.

Die KSK zeigte humorvoll, wie Festausschusssitzungen im Allgemeinen abliefen. Diese lassen sich nämlich unterteilen in eine Aufwärmphase, eine aktive, kreative Phase, eine Wirtshausphase, eine Entspannungsphase und letztendlich eine abschließende, zusammenfassende Phase mit den entsprechenden Ergebnissen.

Es folgte ein weiterer Auftritt der "Huaderer", die noch einmal für Stimmung sorgte, und zum Abschluss ein Interview von "IFW" (Inn-Flurgraben-Welle) mit Vorstand Hans Schneider über das Fest. Dabei fiel auf, dass Schneider nahezu allergisch reagierte bei den Worten "Open Air", "Mühldorf" und "Knoblauch", da das Great-Wide-Open-Festival in Mühldorf am selben Tag stattfand wie der Auftritt der Spider Murphy Gang, was der KSK Mettenheim - letztlich unbegründet - viel Kopfzerbrechen bereitet hatte.

Das Festjahr fand mit dem Patendank einen gemütlichen Abschluss, und der Erfolg des Festes bestätigte, dass die Krieger- und Soldatenkameradschaft Mettenheim versteht, wie man ein Gründungsfest richtig feiert.

et/Mühldorfer Anzeiger

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