Wohlfahrtsladen sucht noch Helfer

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Ortstermin im Wohlfahrtsladen: AWO-Ortsvorsitzende Marianne Kasböck (rechts) erläutert den Stadträten die Notwendigkeit der Einrichtung.

Töging - Der Wohlfahrtsladen braucht noch mehr ehrenamtliche Mitarbeiter. Das hat SPD-Stadträtin und AWO-Ortsvorsitzende Marianne Kasböck am Mittwoch gesagt.

Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Bayerisches Rotes Kreuz führen das Geschäft in der Wolfgang-Leeb-Straße. Nach wie vor ist der Laden an vier Tagen die Woche Anlaufstelle für 30 bis 50 Kunden je Öffnungstag. 125 Kunden besitzen eine Berechtigungskarte für den günstigen Bezug von Lebensmitteln.

Zum Wohlfahrtsladen gehört auch ein Second-Hand-Shop. "Da ist überhaupt kein Klump da", kommentierte Stadträtin Gitti Gruber (SPD) das Angebot. Kasböck sagte, teilweise würden die Ehrenamtlichen die angelieferte Wäsche mit nach Hause nehmen, nochmal waschen und bügeln.

"Wir sind weniger geworden", begründete Kasböck ihren Wunsch nach weiteren Helfern. Die AWO-Ortsvorsitzende führte dies darauf zurück, dass etliche ehemalige Helfer wieder Arbeit gefunden hätten. Auch sollten die verbliebenen Ehrenamtlichen entlastet werden.

Teams mit je sechs Helfern seien pro Öffnungstag im Einsatz. Dazu kommen acht Fahrer, die Spenden von fast allen Töginger Discountern, Bäckereien, einem Obstgeschäft und einem Biohof abholen. Kasböck zufolge kaufen die Wohlfahrtsladen-Betreiber aus Spendengeldern zusätzlich Grundnahrungsmittel ein, die für wenige Cent an die Kunden verkauft werden. Eine Spendenflaute im Frühjahr sei überwunden worden.

Neben Kleidung und Lebensmitteln gibt es weitere Dinge des täglichen Bedarfs von Geschirr bis zum Bett-tuch. Auch die Buchhaltung und Kasse wird von den Ehrenamtlichen geführt.

Bürgermeister Horst Krebes sagte, der Wohlfahrtsladen lebe vom "Engagement und menschlicher Wärme". Für manche Kunden biete es auch Gelegenheit um einmal der "Einsamkeit der Wohnung zu entkommen".

Der Wohlfahrtsladen war am 1. Oktober 2010 eröffnet worden. Im Landkreis Altötting gibt es vier weitere von AWO und BRK betriebene Wohlfahrtsläden.

rob/Mühldorfer Anzeiger

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