Wintereinbruch in Bayern: Schnee im Allgäu

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Die Kirche von Bolsterlang in Schwaben.

Kempten/München - Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang hat es am Dienstag im bayerischen Bergland kräftig geschneit.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in München fiel der meiste Schnee im Allgäu. So wurden im Oberallgäu in den niederen Lagen bis zu 18 Zentimeter Schnee gemessen, im grenzüberschreitenden Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand bei Oberstdorf waren es nach Auskunft der Bergbahnbetreiber 30 Zentimeter Neuschnee. Da die niedrigen Temperaturen nun auch eine künstliche Beschneiung der Pisten möglich machen, soll an der Kanzelwand an diesem Wochenende die Skisaison starten. Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze (2962 Meter), laufen die Lifte bereits seit Ende Oktober. Dort liegen derzeit rund 1,2 Meter Schnee.

Der Wintereinbruch am Dienstag hat allerdings nicht nur für verschneite Landschaften, sondern auch für rutschige Straßen gesorgt. So kam es im Allgäu nach Angaben der Polizei in Kempten in den Morgenstunden zu mehreren Unfällen auf schneebedeckten Straßen.

Es blieb jedoch meist bei kleinen Rutschunfällen mit Blechschäden, eine Person wurde dabei leicht verletzt. Die Unfälle mit den höchsten Sachschäden wurden den Angaben zufolge von Fahrern verursacht, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Glatteis vor allem in den Abendstunden und vor überfrierender Nässe.

dpa

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