Schönberg: Windenergie rentabel?

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Schönberg - Um die Rentabilität einer Kleinwindanlage zu prüfen, laufen momentan Windmessungen am Wasserwerk. Geplant sind Anlagen in etwa 25 Metern Höhe.

Schönbergs Bürgermeister Afred Lantenhammer (links) und Andreas Herziger.

Zur Zeit laufen Windmessungen am Wasserwerk, um die Rentabilität einer Kleinwindanlage zu prüfen. Im Auftrag der Gemeinde hat Andreas Herzinger von der Firma Anwa PV einen Mast am Hügel der Wasserreserve errichtet, der über die Baumkronen hinausreicht. Ein Windmesser zeichnet alle zwei Minuten Windstärke, Temperatur und Niederschlag auf. Die Werte einer halbjährigen Messzeit sollen Auskunft über die Rentabilität einer Kleinwindanlage geben.

Die erste Überprüfung durch Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Andreas Herziger zeigte erfreuliche Ergebnisse: Der Strom soll über das Netz zum Antrieb der Pumpen verwendet werden, die jährlich 60 000 Kilowattstunden verbrauchen.

Sollte mindestens ein Drittel des Verbrauchs über die Anlage erreicht werden, könnte sie gewinnbringend betrieben werden, so die Ansicht des Experten. Die Kleinwindanlage besteht aus vier Flügeln, die sich horizontal drehen. Über den Baumkronen in ungefähr 25 Meter Höhe würde sie zudem nicht auffällig sein.

Nach Abschluss der Untersuchung wird sich der Gemeinderat mit dem Bau befassen, der mit einem Kostenaufwand von rund 30 000 Euro erstellt werden kann.

Mit dem Bau einer solchen Anlage könnte sich nicht nur die Gemeinde sparen, die Nutzung der Windenergie bringt einen bedeutenden Beitrag zur Kohlendioxid-Verminderung und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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