Wasserturm ist wieder verkauft

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Mühldorf - Nach dem Tod des Guttenburger Schlossherrn Nico Forster gibt es erste Hinweise auf die Regelung seines Nachlasses. Dazu gehört auch der Mühldorfer Wasserturm - er wurde verkauft.

Nach Nico Forsters Tod will seine Lebensgefährtin im Schloss wohnen bleiben und die Tore öffnen. Von anderen der zahllosen zum großen Teil stark renovierungsbedürftigen Bauten hat sie sich bereits getrennt.

Auch der Mühldorfer Wasserturm ist dringend sanierungsbedürftig. Gekauft hat ihn eine Münchner Firma, die Vermögensverwaltungs-Gesellschaft AB 9625 GmbH, für die der Altöttinger Bauunternehmer Peter A. Urban als Geschäftsführer tätig ist. Der Turm soll in jedem Fall saniert werden, sagt er, Pläne für eine konkrete Nutzung gebe es noch nicht, derzeit sei er gerade dabei die Pläne zu sichten, die er vom Vorbesitzer Forster erhalten habe und sich ein Bild vom Zustand des Turmes zu machen.

Auch die Unterholzner Burg bei Winhöring ist verkauft, der Rest soll einstweilen in Familienbesitz bleiben, sagt Nadine Tschochner. Das Wasserschloss Taufkirchen dagegen wurde noch zu Forsters Lebzeiten grundlegend saniert und wird jetzt in großen Teilen von der Gemeinde genutzt. Kindergarten, Musikschule und betreutes Wohnen sind darin untergebracht, sagt Nadine Tschochner. Schloss Marzoll in Bad Reichenhall ist großteils vermietet, auch daran werde sich nichts ändern.

Als Mitgründer und Vorstandsmitglied der Drillisch AG, einem Mobilfunk-Serviceprovider mit knapp 400 Mitarbeitern, hat der studierte Philosoph Forster ein Millionenvermögen erwirtschaftet. Zu seinem Immobilienbesitz gehören neben dem Schloss Guttenburg und der Unterholzner Burg das Wasserschloss in Taufkirchen, Schloss Marzoll in Bad Reichenhall, einige historische Gebäude im Markt Kraiburg und das Genossenschaftshaus in Neumarkt-St. Veit.

nl/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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