Wie teuer darf das Schulschwimmbad werden?

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Waldkraiburg - In Waldkraiburg-Süd soll ein vier Millionen teurer Badneubau das sanierunsgbedürftige Peters-Bad ablösen. Doch die hohen Kosten sorgen für Unmut.

An der Lisztstraße soll ein neues Schulschwimmbad entstehen. Angesichts der überdurchschnittlichen Nichtschwimmer-Quote unter den Grundschülern in der Stadt sieht Bürgermeister Siegfried Klika Handlungsbedarf und fodert daher ein Lehrschwimmbecken, berichten die Waldkraiburger Nachrichten am Donnerstag.

Das sanierunsgbedürftige alte Peters-Bad erfülle nicht mehr die Anforderungen für Schwimmunterricht an Schulen.

SPD-Fraktionssprecherin Sussane Engelmann unterstützte zwar grundsätzlich die Neubau-Pläne des Bürgermeisters, gab jedoch die hohen Kosten zu bedenken. Schließlich werden jährlich 150.000 Euro mehr erwartet, als bisher für das Peters-Bad ausgegeben wird, um die Betriebskosten und die Finanzierung des rund vier Millionen Euro-Neubaus zu gewährleisten.

Zudem fragte Engelmann nach der Akzeptanz seines solch teuren Baus in der Bevökerung, da es nur zum Schulunterricht und für Vereine zugänglich sei.

Ebensfalls diskutiert wurde eine Wiederinbetriebnahme des Hallenbades in Waldwinkel. Dies wolle man gegenrechnen. Doch CSU-Fraktionschef Anton Sterr und CSU-Stadtrat Bernd Sottek favorisieren einen Neubau. Sollte am Ende lediglich eine jährliche finanzielle Differenz von rund 40.000 Euro rauskommen, sei das Geld für einen Neubau "gut angelegt" und eine Schuldenaufnahme "vertretbar", so Sterr.

mg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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