Ein "vorbildliches Projekt"

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Strahlende Gesichter: Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer gratulierte Hedwig Schratt, Christine Fuchs und der AWO-Ortsvorsitzenden Klara-Marie Seeberger (von links).

Mühldorf - Der Mobile Familienservice der Arbeiterwohlfahrt (Mofa) hat sich erfolgreich am Wettbewerb für zivilgesellschaftliches Engagement beworben.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz stufte das Projekt als "vorbildlich" ein und belohnte es mit 1500 Euro.

Zum dritten Mal wird damit eine Initiative aus dem Landkreis Mühldorf ausgezeichnet: Das Theaterprojekt Malseneck, das Projekt Perspektivwechsel von Anita Donaubauer und jetzt eben der Mobile Familienservice, der 1500 Euro erhält. "Neben der finanziellen Auszeichnung ist es vor allem eine große Anerkennung der Arbeit, die hier passiert", erklärte CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, der die Bewerbung von Mofa angeregt hatte.

Beeindruckt zeigte sich die Jury vor allem von der hohen Erfolgsquote des Projekts, das es seit zehn Jahren. Im Jahr 2008 gelang laut Fuchs 92 Prozent der Frauen der Wiedereinstieg in den Beruf. Allerdings werden die Zahlen für 2009 deutlich schlechter ausfallen: "Gerade im Niedriglohnbereich, der für unsere Frauen in Frage kommt, ist die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren." Was der Freude über die Auszeichnung aber keinen Abbruch tut: "Wir sehen uns bestätigt und werden auch weiterhin unser ganzheitliches Konzept mit aller Kraft verfolgen."

Lesen Sie mehr am morgigen Donnerstag im Mühldorfer Anzeiger

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