Bevorzugt Familien mit Kindern

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Die Vergaberichtlinien für das neue Baugebiet "Südlich der Flurstraße" stehen nun fest. Vorteile bei der Vergabe sowie finanzielle Vorzüge gibt es für Familien mit Kindern.

Heldenstein - Der Gemeinderat einigte sich über die Vergabe der Grundstücke "Südlich der Flurstraße". Bevorzugt werden vorrangig Familien mit Kindern.

Für das neue Baugebiet "Südlich der Flurstraße" hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Vergaberichtlinien beschlossen. Vorteile bei der Vergabe sowie finanzielle Vorzüge gibt es demzufolge für Familien mit Kindern.

Einstimmig votierten die Gemeinderäte, die von der Verwaltung ausgearbeiteten Vergaberichtlinien zu genehmigen. Grundstücke im neuen Baugebiet können künftig erstrangig Volljährige erwerben, die seit mindestens zwei Jahren ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben oder bei einem Heldensteiner Unternehmen beschäftigt sind. Gleichgestellt werden Bewerber, die ihren Arbeitsplatz bei einer Firma haben, die sich nachweislich in Heldenstein ansiedelt. Bevorzugt werden dabei wiederum unter bestimmten Voraussetzungen Familien mit Kindern, Adoptivkindern oder gegebenenfalls Pflegekindern.

Verkauft werden die Wohnbaugrundstücke zweckgebunden und unter der Auflage, dass innerhalb von drei Jahren nach der Verbriefung mit dem Bau begonnen wird und innerhalb von fünf Jahren die Gebäude bezugsfertig sind. Außerdem dürfen die Immobilien frühestens zehn Jahre nach dem Bezug veräußert werden.

Grundsätzlich beträgt der Kaufpreis bei Eigenbezug 75 Euro je Quadratmeter zuzüglich der Erschließungskosten. Familien erhalten für das erste Kind einen Bonus in Höhe von fünf Euro sowie für jedes weitere Kind in Höhe von 2,50 Euro, sofern die Kinder das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Informationen zu weitergehenden Bedingungen der Vergaberichtlinien können Interessenten bei der Gemeinde Heldenstein einholen.

Einstimmig votierten die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung auch für die Feststellung der Jahresrechnung 2009. Die Entlastung der Jahresrechnung 2009 erfolgte dann aber gegen die Stimmen von Gerhard Grochowski und Georg Stöckl (beide UWG). Unverständnis für diese Haltung zeigten die Gemeinderäte Georg Kamhuber und Thomas Axenbeck, da bei der entsprechenden Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses auch Georg Stöckl eingebunden war und sich dabei offenbar nicht entsprechend geäußert habe. Georg Stöckl wiederum argumentierte, dass laut Resteliste Rückstände in Höhe von 180000 Euro offen seien und er deshalb nicht zustimmen könne.

Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte in der Sitzung gegen die Aufstellung weiterer Altkleidercontainer in den Gemeindeteilen Haigerloh, Niederheldenstein und Weidenbach aus. Sie waren der Ansicht, dass der beim Heldensteiner Feuerwehrhaus aufgestellte Container ausreichend ist.

jhg/Mühldorfer Anzeiger

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