„Ausgezeichnetes“ Urgestein der Schützen

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Landrat Georg Huber zeichnete Alfred Liebhart mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten aus.

Mühldorf - Wer im Landkreis und darüber hinaus mit dem Schützenwesen zu tun hat, stößt unvermeidbar auf den Namen Alfred Liebhart.

37 Jahre war er in verschiedenen Funktionen - vom Schützenmeister über den Gaujugendleiter bis hin zum Bezirkssportmeister - für das Schützenwesen tätig. Dafür bekam er von Landrat Georg Huber nun das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt sowie eine Auszeichnung des Landkreises überreicht.

Liebhart übernahm im Jahr 1971 bei den Turmbräu-Standschützen das Amt des Schützenmeisters und "übte seine ehrenamtliche Tätigkeit mit großem persönlichen Einsatz aus". Deshalb wurde er zehn Jahre später zum Gaujugendleiter und im Jahr 1986 zum Gausportleiter gewählt.

Unter seiner Führung wurden Veranstaltungen wie das Gaujugendschießen oder der Gaujugendtag eingeführt. Er kümmerte sich aber auch darum, dass für den Schützengau Mühldorf eine Jugendordnung erstellt und eine Gaujugendvertretung installiert wurde.

Sein Engagement blieb auch dem Schützenbezirk Oberbayern nicht verborgen. So kam er im Jahr 1990 als Dritter Schützenmeister in die Vorstandschaft des Bezirkes. Drei Jahre später wurde ihm das verantwortungsvolle Amt des Bezirkssportsleiters übertragen. 15 Jahre war er hier für die Durchführung der oberbayerischen Meisterschaft verantwortlich.

Auch heute "ist er noch ein wichtiger Berater und Unterstützer", lobte Huber das Engagement von Alfred Liebhart. Er stellte ihn als positives Beispiel für Menschen heraus, die sich "unter Zurückstellung der eigenen Interessen" für das Gemeinwesen engagieren.

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