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Reanimation erfolglos

Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

So gehen die rund 30 Mitarbeiter vor

Unterwegs mit den Corona-Regel-Kontrolleuren in Mühldorf am Inn

Die beiden Kontrolleure des Landratsamts Mühldorf am Inn betreten die „Tischkultur“ in der Ledererstraße.
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Die beiden Kontrolleure des Landratsamts Mühldorf am Inn betreten die „Tischkultur“ in der Ledererstraße.

Wir haben Kontrolleure des Landratsamts Mühldorf am Inn bei der Prüfung der Einhaltung der Corona-Regeln in der Innenstadt begleiten dürfen. Dabei berichteten sie davon, wie dabei vorgegangen wird.

Mühldorf am Inn - „Welche Betriebe und Geschäfte wir kontrollieren weiß bis die Kollegen losziehen nur ich. Das teile ich ihnen dann unmittelbar davor mit“, berichtet Julia Weiss, Koordinatorin der Corona-Kontrollen im Landkreis Mühldorf am Inn. Es ist unter der Woche, Vormittags, als wir zusammen mit ihr und zwei Kontrolleuren des Landratsamts Mühldorf am Inn aufbrechen. Diesmal geht es in die Mühldorfer Innenstadt, das geht von der Behörde aus rasch zu Fuß. Ziel ist diesmal die Ledererstraße. Dort zwei Geschäfte. „Die beiden Kollegen gehen erstmal als ,Lockvögel‘ voraus“, erläutert Weiss. „Das bedeutet konkret: Sie versuchen, ob sie einfach so in den Laden hineinspazieren können ohne das etwas kontrolliert wird.“

In der jüngsten Zeit, im Zeitraum vom 12. November bis 10. Dezember hat das Landratsamt insgesamt 318 Kontrollen durchgeführt. Dazu kommen 269 Personenkontrollen durch die Polizei nach Impfzertifikaten, Genesenennachweisen und gegebenenfalls Maskenverstößen. Unter anderem waren die Kontrolleure an zwei sogenannten Schwerpunkttagen am 18. November und 1. Dezember unterwegs, die im Vorfeld angekündigt wurden. „Das mit der Ankündigung ist wie beispielsweise auch bei einem Blitzer-Marathon der Polizei gedacht: Wir wollen nicht besonders viele Leute erwischen oder besonders viele Bußgelder verhängen, sondern dass die Leute sich an die Regeln halten.“

Unterwegs mit den Corona-Regel-Kontrolleuren in Mühldorf am Inn - „Keine Beanstandungen“ in der „Tischkultur“

„Keine Beanstandungen“, vermelden kurz darauf die beiden Kontrolleure, als sie die „Tischkultur“ verlassen, ein Geschäft für Artikel rund um Haus und Garten. Auch im zweiten an diesem Vormittag kontrollieren Geschäft wird es das Gleiche Fazit geben. Die „Tischkultur“ ist in einem alten Gewölbebau beheimatet. Die Bauart des Ladens, eine einzige, größere Fläche sorgt schon an sich für keine Probleme, dass Kunden nicht den nötigen Abstand zu einander einhalten können. Eine ältere Dame tritt gerade ein. „Ich bräuchte bitte einen Impf- oder Genesenenausweis sowie einen Ausweis“, fragt sie Geschäftsleiterin Lisa Steiner am Eingang freundlich. „Ach ja, ja natürlich“, zeigt die Kundin die Papiere vor.

Lisa Steiner, Geschäftsleiterin der „Tischkultur“ in Mühldorf am Inn berichtet, die meisten Kunden würden die 2G-Kontrollen entspannt sehen.

„Fast alle Leute machen die Kontrollen entspannt mit“, berichtet Steiner. Ein Mitarbeiter, der am Eingang den 2G-Status kontrolliert, und ein griffbereiter Desinfektionsmittelspender dort. Hinweisschilder auf die nötigen Abstände an der Kasse, durchsichtige Plastikschilde vor den Kassenkräften und so weiter, die Mitarbeiter des Landratsamts hatten hier nichts zu beanstanden. „Der häufigste Verstoß ist tatsächlich, dass nicht direkt ein Hygienekonzept vorgelegt werden kann“, so Julia Weiß vom Landratsamt Mühldorf. „Das, weil etwa der Mitarbeiter im Geschäft es gerade nicht zur Hand hat und mit dem Chef, der gerade nicht da ist klären muss, wo es zu finden ist. Aber fast immer wird es dann binnen der nötigen 24 Stunden noch nachgereicht.“

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Etwa 30 Mitarbeiter sind es, welche die Kontrollen durchführen. „Extra für die aktuelle Lage wurden sie teils aus den verschiedensten Abteilungen des Landratsamts zusammengezogen. Sie erhielten dann eine umfangreiche Schulung und waren am Anfang natürlich auch erst mit einem erfahrenen Kollegen unterwegs“, erläutert Weiss weiter. Was, wenn heute Verstöße festgestellt worden wären? „Wir dokumentieren erst einmal nur, was alles gestimmt hat oder auch nicht. Die Entscheidung darüber, ob und ein wie hohes Bußgeld verhängt wird, liegt dann bei der zuständigen Stelle.“ Kontrolliert würden zudem nur die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften. „Personenkontrollen oder auch Überprüfungen im Privatbereich führt alleine die Polizei durch beziehungsweise Polizeibeamte, wenn diese unsere Kontrollen begleiten. Denn nur sie haben die notwendigen Befugnisse.“

hs

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