Umzug des Heimatmuseums in Planung

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Das Heimatmuseum ist schon seit Wochen geschlossen wegen Schimmelbefall. Eine neue Unterkunft tut sich womöglich im ersten Stock über der Stadtbücherei auf. Ein Konzept soll klären, inwiefern die Räume genutzt werden können.

Töging - Seit mehreren Wochen nun ist das Heimatmuseum in Töging bereits wegen Schimmelbefall geschlossen. Der Heimatbund sieht sich nach neuen Räumlichkeiten um.

Ein neuer Standort ist bislang noch nicht gefunden. Allerdings hat die Vorstandschaft des Heimatbunds neue Räumlichkeiten im Blick – im ersten Stock der Stadtbücherei. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, allerdings soll ein Konzept für eine mögliche Nutzung erstellt werden.  Einen Umzug in das Gebäude der Stadtbücherei hat Vorsitzender des Heimatbunds und Bürgermeister Horst Krebes bereits vor Wochen ins Gespräch gebracht. Dieser Vorschlag wird auch von Seiten des gesamten Vorstands getragen, konkrete Pläne gibt es bislang aber noch nicht. Das soll sich bald ändern. Denn der Heimatbund hat Dr. Albrecht Gribl, Hauptkonservator der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in München, damit beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten. „Die Flächen sind zwar deutlich geringer als im alten Gebäude, aber prinzipiell spricht seiner Meinung nach nichts dagegen“, erklärt Horst Krebes.

Er erwartete sich von dem Vorschlag, wie die Räumlichkeiten finanziell und zeitlich für eine Nutzung umgesetzt werden können. Bis September soll das Konzept vorliegen, dann soll es den Mitgliedern vorgestellt werden. Krebes ist zuversichtlich: Denn erst vergangene Woche hat er mit vier Vorstandsmitgliedern das Heimatmuseum in Markt Schwaben besichtigt und war von der Umsetzung überzeugt. Setzt der Heimatbund das Konzept später um, ist auch mit Fördergeldern zu rechnen. Wie eine Sprecherin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen, auf Anfrage mitteilte, müssen für eine finanzielle Unterstützung bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Diese sind unter anderem eine fachliche Leitung, ein auf Dauer angelegter Museumbetrieb und die Nutzbarkeit des Museums als öffentliche Bildungseinrichtung.

Lesen Sie dazu morgen mehr im Mühldorfer Anzeiger.

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