Tetrafunk - Veraltet und gefährlich?

Lohkirchen/München - Der ÖPD-Kreisvorsitzende klagte in einer Informationsveranstaltung über den derzeitigen Tetrafunk. Retzer verlangt den sofortigen Ausstieg aus der Tetra-Technik.

„Wer jetzt noch an der gefährlichen, teuren, maßlos veralteten und offenbar völlig untauglichen Tetra-Technik für den Behördenfunk festhält, handelt verantwortungslos“, kommentierte ÖDP-Kreisvorsitzender die Abschaltung des digitalen Behördenfunks durch die Münchner Polizei. Retzer zeigte sich auch einen Tag nach der Informationsveranstaltung der Reichertsheimer Mobilfunk-Initiative mit Prof. Dr. Buchner - ehemaliger ÖDP-Bundesvorsitzender - und dem 3. Bürgermeister Josef Hopper aus Ruhstorf sehr betroffen, aber nicht überrascht über deren Aussagen.

Der Saal des Gutsgasthofs Thambach konnte den Besucherstrom kaum fassen, so dass die letzten Besucher mit Stehplätzen vorlieb nehmen mussten. „Die Politiker, die bei den Ausführungen der beiden Referenten noch obrigkeitshörig dem unkontrollierten Ausbau der Tetra-Technik im Speziellen und der Mobilfunktechnik im Allgemeinen das Wort reden, haben in meinen Augen den Anspruch verloren, dem Gemeinwohl zu dienen“, klagte Retzer. Er stand noch sichtlich unter dem Eindruck der Bilder missgebildeter Ferkel, die der Gemeinderat und Schweinezüchter Josef Hopper seit der Inbetriebnahme eines Sendemastes sorgfältig dokumentieren muss.

Als Konsequenz forderte er den sofortigen Ausstieg aus der Tetra-Technik und eine massive Senkung der Mobilfunk-Grenzwerte. „Welchen Sinn haben weit überhöhte Grenzwerte, auf deren Grundlage Baugenehmigungen erteilt werden, wenn diese nachgewiesenermaßen keinen Vorsorgecharakter haben?“ fragte er bei der Versammlung.

PM Richard Retzer, ÖDP

Rubriklistenbild: © pa

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