Stimmung der Wirtschaft steigt

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IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl konnte berichten, dass die Stimmung in der heimischen Wirtschaft weiter steigt.

München/Mühldorf - Die Wirtschaft in Südostoberbayern läuft weiter auf Hochtouren. Der IHK-Konjunkturindex für die Region kletterte seit Jahresbeginn deutlich nach oben.

Der Wert verbesserte sich um elf Punkte und zeigt mit 128 Punkten ein Niveau deutlich über dem langjährigen Durchschnitt an.

Dies ergab die Auswertung der Frühjahrs-Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern für die Region Südostoberbayern mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein sowie der Stadt und dem Landkreis Rosenheim.

"Die Unternehmen in Südostoberbayern sind in bester Stimmung", sagt IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl. Trotz dieser guten Perspektiven seien die Energie- und Rohstoffpreise für die Unternehmen ein großes Risiko, so Obermeier-Osl weiter. In Bayern insgesamt hat sich die Stimmung der Wirtschaft weniger stark aufgehellt: Der BIHK-Konjunkturindex für den Freistaat liegt mit 126 Punkten nur zwei Zähler höher als zum Jahresbeginn.

Der Anteil der Unternehmen in Südostoberbayern, die optimistisch in die Zukunft schauen, ist mit 25 Prozent gegenüber Januar 2012 (14 Prozent) deutlich gestiegen. Gleichzeitig sank der Anteil der Unternehmen, die mit schlechteren Geschäften rechnen, von 17 Prozent auf sieben Prozent. Der Saldo der Erwartungen - also die Differenz der Anteile der optimistischen und pessimistischen Betriebe - liegt damit bei 18 Punkten, dem höchsten Wert seit einem Jahr.

Auch ihre aktuelle Situation beurteilen die Betriebe ähnlich positiv wie zu Jahresbeginn. 46 Prozent der Unternehmen bezeichnen die Geschäftslage als "gut", 48 Prozent als "befriedigend" und nur sieben Prozent als "schlecht".

Die Beschäftigungspläne der Unternehmen deuten an, dass sich die gute Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt in diesem Jahr fortsetzen wird. 71 Prozent der Unternehmen wollen die Mitarbeiterzahlen konstant halten. Aktuell planen wie zu Jahresbeginn 20 Prozent der Betriebe einen Ausbau der Belegschaften. Der Anteil der Unternehmen, die Stellen streichen wollen, bleibt mit neun Prozent gering.

Bei den Investitionen lassen die Unternehmen aufgrund der schwächeren Entwicklung in den vergangenen Monaten Vorsicht walten. Der Saldo der Investitionsabsichten zeigt mit elf (nach 12 Punkten zu Jahresbeginn) eine deutlich schwächere Investitionstätigkeit in der Region als noch vor einem Jahr. Wie zu Jahresbeginn wollen 30 Prozent der Betriebe ihre Investitionen steigern. Gleichzeitig bleibt auch der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionsbudgets kürzen, mit 19 Prozent praktisch konstant.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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