Sparkasse rechnet mit Abschreibungen

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Mühldorf (MA) – Die Sparkasse Altötting-Mühldorf rechnet nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Herbert Langstein mit Abschreibungen aus dem Landesbankdesaster mit der Hypo-Alpe-Adria.

Langstein sprach auf Nachfrage aber von einem „deutlich niedrigeren Betrag“als in diesem Jahr. Heuer musste die Sparkasse nach seinen Angaben 7,7 Millionen Euro aus der indirekten Beteiligung an der Landesbank abschreiben. Wie hoch die Verluste im nächsten Jahr sein werden, konnte Langstein noch nicht beziffern. Zunächst müsse ein Gutachten über die Beteiligung abgewartet werden, das Ende Januar vorliegen soll. „Wir rechnen mit weiteren Abschreibungen, aber nicht in dieser Höhe.“ Die neuerlichen Abschreibungen, denen nach Ansicht Langsteins auch in den kommenden Jahren Belastungen folgen werden, belasteten die Sparkasse allerdings kaum. Grund sei ein stabiles Geschäft in der Region und die gute Verfassung der Bank. So habe die Sparkasse auch 2009 ein deutliches Wachstum im Bereich der Kredite verzeichnet. Grund für die Stärke sei auch die erfolgreich vollzogene Fusion: „Wir sind auf einem guten Weg, auch dank des großen Engagements der Mitarbeiter.“ Der Fusionsprozess der beiden Banken, der in diesem Jahr begonnen hat, wird im April mit der sogenannten technischen Fusion abgeschlossen. Dann werden auch Online-Banking, Datenverarbeitung und Kontoführung vereinheitlicht sein.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © fkn

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