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Die Lage in den Impfzentren der Kreise Altötting, Mühldorf und Rosenheim

„Wir verzeichnen einen starken Ansturm!“ - Impfungen in Altötting nur mit Termin

Von links: Die Impfzentren in Rosenheim und Mühldorf am Inn, Sonderimpfaktion vor dem Innklinikum Altötting.
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Von links: Die Impfzentren in Rosenheim und Mühldorf am Inn, Sonderimpfaktion vor dem Innklinikum Altötting.

Wie sehr werden derzeit die Impfangebote in der Region nachgefragt? Wir haben uns bei den Gesundheitsämtern, unter anderem der Kreise Mühldorf am Inn und Rosenheim, erkundigt.

Update, Dienstag, 16. November: So ist die Lage im Kreis Altötting

„Aufgrund steigender Nachfrage nach Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen wurden die Terminangebote für Impfungen im Impfzentrum des Landkreises Altötting deutlich erweitert und werden bei Bedarf auch weiter angepasst“, berichtet Markus Huber, Pressesprecher des Landratsamts Altötting gegenüber innsalzach24.de. „Impfungen im Impfzentrum können nur nach Terminvereinbarung durchgeführt werden. Impfwillige werden gebeten, über das Portal BayIMCO unter www.impfzentren.bayern Termine zu vereinbaren. Aktuell stehen dort Termine bis Ende Januar 2022 zur Verfügung.“ Geimpft werden alle Personen über 18 Jahren, deren Zweitimpfung mindestens 5 Monate zurückliegt. „Neben den Angebot im Impfzentrum stehen selbstverständlich die Haus- und Facharztpraxen für eine Impfung zur Verfügung.“

Artikel, Stand Montag, den 15. November: So ist die Lage in den Kreisen Mühldorf am Inn und Rosenheim

Landkreise Mühldorf am Inn/Rosenheim - „Das Impfzentrum verzeichnet seit Anfang November einen starken Ansturm. Die Nachfrage hat sich im Vergleich zu den Vorwochen vervierfacht. In der vergangenen Woche beispielsweise wurden insgesamt 4.563 Impfungen durchgeführt, darunter 1.103 Erstimpfungen sowie 2.885 Auffrischungsimpfungen“, berichtet Karin Huber, Pressesprecherin des Landratsamts Mühldorf am Inn gegenüber innsalzach24.de. „Die Impfleistung des Impfzentrums ist von vorvergangener zu vergangener Woche im Vergleich um 58 Prozent gestiegen. Allein die Erstimpfungen haben um 55 Prozent zugenommen“, berichtet auch Christian Schwalm, Pressesprecher des Landratsamts Rosenheim.

So ist die Lage in den Impfzentren der Kreise Mühldorf und Rosenheim - Starker Ansturm auf Impfangebote

Auch in der Region ist die Lage wieder äußerst angespannt. In Bayern gelten seit Montag, den 15. November nochmals schärfere Regeln und die Situation an den Kliniken der Region wird von Tag zu Tag kritischer, was zu hitzigen Debatten über die „Pandemie der Ungeimpften“ führt. Die Mehrheit der Fachleute weist auf die große Bedeutung der Impfungen in der Pandemie hin. Insbesondere einer Booster-Impfung wird eine wichtige Rolle zugeschrieben. „Die Boosterimpfungen katapultieren den Impfschutz erneut deutlich nach oben, die Effektivität des Schutzes vor einem schweren Verlauf liegt nach vorliegenden Daten sogar über der kurz nach der zweiten Impfung, und auch der Schutz vor Ansteckung und Weitergabe einer Infektion ist sehr ausgeprägt und deutlich besser als bei Geimpften ohne die Auffrischung“, betont etwa Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen.

Wer kann wann eine Booster-Impfung erhalten?

Die Booster-Impfung kann nach heutigem Stand grundsätzlich jeder ab 18 Jahren, dessen Abschlussimpfung 6 Monate zurückliegt, erhalten. Wer mit Johnson & Johnson oder doppelt mit AstraZeneca geimpft wurde, kann die Booster-Impfung auch schon früher bekommen. Im Fall von Johnson & Johnson sogar bereits nach vier Wochen.

Der deutlich gestiegenen Nachfrage nach Impfangeboten begegnen die Landkreise mit einer Vielfalt an Angeboten. Im Landkreis Rosenheim etwa durch Sonderimpfaktionen und die Einbindung von Haus- und Betriebsärzten. „Die Mobile Impfstation der DLRG tourt an fünf Tagen in der Woche durch den Landkreis. An den Wochenenden werden Sonderimpfaktionen an verschiedenen Orten im Landkreis durchgeführt. Die nächste Sonderimpfaktion findet am kommenden Samstag statt. Bitte beachten Sie dazu die gesonderte Pressemitteilung, die im Laufe der Woche verschickt wird. Darüber hinaus sind Mobile Impfteams in Alten- und Pflegeheimen, Schulen und Firmen unterwegs“, berichtet wiederum Karin Huber aus dem Kreis Mühldorf am Inn.

Ein Video des Landkreises Mühldorf am Inn zur Frage, warum für die Auffrischungsimpfung nur mRNA-Impfstoffe verwendet werden:

Aktuell ist es, laut Auskunft der Behörden, in den beiden Landkreisen auch noch gut möglich, zeitnah Impftermine zu vereinbaren. „Um unnötige Wartezeiten zu minimieren empfiehlt es sich dennoch einen Termin zu vereinbaren. Das geht vorzugsweise online unter https://impfzentren.bayern oder ausnahmsweise telefonisch über die Impfhotline unter 08031 365 8899“, berichtet Christian Schwalm aus dem Kreis Rosenheim. Ebenso ist es im Kreis Mühldorf am Inn. „Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 08631/186090 täglich von 9 bis 16 Uhr möglich oder online unter kalender.impfzentrum-muehldorf.de .“

Ein aktueller Stand der Dinge wurde auch aus weiteren Landkreisen der Region von uns angefragt. Wir werden diese nach Erhalt zu gegebener Zeit hier veröffentlichen.

hs

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