Lehrer-Skiausflug endet in brennendem Bus

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Einen Defekt an der Elektrik des Busses vermutet die Feuerwehr als Brandursache.

Mühldorf - So hatten sich die 30 Lehrer aus dem Landkreis ihren Ausflug in den Schnee sicher nicht vorgestellt: Samstagmorgen um Punkt 7 Uhr machten sie sich per Bus auf den Weg in die Berge...

Lesen Sie hier den Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Löschwasser statt Pulverschnee

Mühldorf/Bischofshofen - Neuschnee und kalte Temperaturen versprachen am vergangenen Samstag einen fantastischen Skitag. Zugegeben, das Wetter ließ zu wünschen übrig, doch echte Skifahrer sollte dies nicht schrecken. Und so machten sich 30 Lehrer aus dem ganzen Landkreis am Samstagmorgen um Punkt 7 Uhr per Bus auf den Weg in die Berge. Das Ziel des Skiausflugs: Bad Hofgastein.

Rund zwei Stunden später, der Bus befand sich da bereits in Österreich, stellten die im hinteren Teil des Busses platzierten Insassen Gestank und kurz darauf Rauch fest. Die Organisatoren der Fahrt, Markus Blümel und Oliver Ludwig, meldeten dies dem Fahrer. Der reagierte prompt: raus auf den Standstreifen, Warnblinkanlage an, Insassen evakuiert. Nur Minuten später stand der Bus in Flammen. Zunächst wollten der Busfahrer und Blümel das Feuer noch per Handfeuerlöscher unter Kontrolle bringen. Aber, so Blümel, "wir hatten gar keine Chance."

Den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Bischofshofen, die nach nur 15 Minuten anrückten, um den Bus zu löschen, spricht Blümel ein großes Lob aus. Die Reisegruppe, die von der Autobahn in Kleinfahrzeugen zunächst nach Bischofshofen und von dort nach Werfen transportiert wurde, sei gut versorgt worden. "In Werfen sind wir dann erst mal zum Mittagessen gegangen", lacht Lehrer Blümel. Überhaupt sei die Stimmung trotz des buchstäblich in Rauch aufgegangenen Skitags immer gut gewesen. Blümel konnte der Tatsache, dass er schon gegen 15.45 Uhr wieder zurück in Mühldorf war, sogar noch etwas Gutes abgewinnen: "Wunderbar, jetzt seh ich noch was vom Fußball!"

zip/Mühldorfer Anzeiger

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