Skater sorgen am Stadtplatz für Unmut

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Die Skateboardfahrer sorgen in der Mühldorfer Altstadt für Unmut. Jetzt sollen sie aus dem Stadtplatz und den Altstadtgassen verbannt werden.

Mühldorf - Skateboardfahrer sorgten im Stadtrat für Unmut und Ärger. Mit einer Satzung soll verhindert werden, dass sie unter den Arkaden und auf dem Bürgersteig am Stadtplatz fahren. Was meinen Sie zu diesem Thema? Stimmen Sie ab!

Skaterplatz Altmühldorf

Nach seinen Worten ist die Anlage in Altmühlorf schon alt und müsste renoviert werden. "Ich sehe nur eine Möglichkeit, dass wir den Jugendlichen einen Platz hinter dem Feuerwehrhaus anbieten, die noch brauchbaren Geräte von Altmühldorf dort aufstellen und so einen zentralen Platz für wenig Geld schaffen", erläuterte der Bürgermeister.

Knoblauch machte vor dem Stadtrat deutlich, dass er die Belästigung der Skateboardfahrer unter den Arkaden und auf den Bürgersteigen nicht länger hinnehmen werde.

Stadtrat Max Oelmaier sprach sich entschieden gegen eine neue Anlage aus. "Wir haben kein Geld für einen neuen Platz. Meine Zustimmung werden sie für dieses Vorhaben nicht bekommen. Die Skater sollen nach Altmühldorf gehen. Wer ins Frei- oder Hallenbad will, der muss auch dorthin kommen", erklärte Oelmaier.

CSU-Fraktionsvorsitzende Ilse Preisinger-Sontag bezeichnet die Argumentation von Max Oelmaier als nachvollziehbar. Sie forderte die Jugendlichen und ihre Eltern auf, Privatinitiative zu zeigen und selbst mitanzupacken. "Die Belästigung unter den Arkaden muss aufhören."

Bürgermeister Günther Knoblauch will ein Verbot des Skateboardfahrens in der Altstadt und dies möglichst schnell. "Wie wir dieses Verbot umsetzen, ob wir eine Satzung oder eine Verordnung machen, das ist noch offen. Aber die Fahrerei im Altstadtbereich muss ein Ende haben", erläuterte der Bürgermeister.

Zugleich will er den Dialog mit den jugendlichen Skateboardfahrern und ihren Eltern weiterführen, um eine Lösung zu erreichen.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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