Im Rahmen des Streckenausbaus

Bahnübergänge werden ausgebaut - "Zustand war total unmöglich"

+
Alle Baumaßnahmen im Bereich von Schwindegg.

Schwindegg - Der Ausbau der beiden Eisenbahnüberführungen Isenstraße und Auenstraße ist nun ein Stück weiter. Damit gehen einige Verbesserungen einher.

Die Deutsche Bahn und die Gemeinde haben sich für jedes Bauwerk im Bereich Schwindegg auf eine Planungsvereinbarung verständigt. Der Gemeinderat beschloss nun noch jeweils einstimmig die sogenannten Planungsvereinbarungen für die Eisenbahn-Überführungen "Isenstraße" und "Auenstraße".


Einige Verbesserungen

Alle Informationen zu dem Bauvorhaben in einer Präsentation der Bahn

Im Fall des Übergangs "Isenstraße" veranschlagt die Gemeinde eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern und einen Gehweg in einer Breite von 2,50 Metern. Derzeit hat die Straße im Unterführungsbereich eine Breite von 3,55 Metern sowie eine Durchfahrtshöhe von 3,10 Metern. "Dieser Zustand war ja total unmöglich", erklärt Schwindweggs Bürgermeister Karl Dürner (CSU) gegenüber innsalzach24.de. "Da ist Begegnungsverkehr, dass zwei Autos aus beiden Richtung gleichzeitig durchfahren, nicht machbar." 

Auch für den Übergang "Auenstraße" wird eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern gefordert. "Höher, als sie es momentan ist, wird die Durchfahrt aber leider nicht werden können", klagt Dürner. "Das ist wegen den dortigen Gegebenheiten, vor allem Problemen mit dem Grundwasser, nicht möglich. Technisch wär es schon machbar, aber finanziell für uns nicht zu stemmen." Außerdem wolle sich die Gemeinde weiter für den Erhalt des Übergangs "Allersheim" stark machen.


Thema schon seit einiger Weile

Schon seit einer Weile beschäftigt den Gemeinderat die Notwendigkeit der Erneuerung der Eisenbahn-Überführungen. Diese wird wegen des Ausbaus der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing notwendig. Dabei sollen die Bahnstrecken auf einen zweigleisigen Betrieb erweitert und außerdem elektrifiziert werden. Momentan ist das Projekt im Status der sogenannten "Entwurfsplanung" angelangt. Dabei wird beispielsweise der Baugrund untersucht, es wird mit den Behörden und Gemeinden vor Ort verhandelt und eine Bürgerbeteiligung findet statt. Bis es dann zum eigentlichen Bau kommt, folgen noch einige Schritte.

"Wir sind nun einen großen Schritt weiter", so ein Sprecher der Bahn. "Die Finanzierung der Veränderungen an den Straßen kann somit im üblichen Rahmen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes abgewickelt werden. Der Kostenanteil beispielsweise am Rad- und Fußweg kann über Fördergelder minimiert werden. Wie wir der Gemeinde auch bei der Vorlage der Vereinbarungen mitgeteilt haben, sind noch einige Klärungen vorzunehmen. Aber im Grundsatz sind die Weichen gestellt."

hs

Kommentare