18-Jähriger war vier Tage Abgeordneter

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Schwindegg - Der 18-jährige Alexander Palloch war im Rahmen von "Jugend und Parlament" vier Tage als Abgeordneter in Berlin. Dabei hat er an diesen vier Gesetzesinitiativen gearbeitet:

Der Schwindegger Alexander Palloch (18), hat auf Einladung von Bundestagsabgeordnetem (MdB) Stephan Mayer an der Veranstaltung "Jugend und Parlament" im Deutschen Bundestag teilgenommen. Am vergangenen Freitag hat Alexander Palloch seine letzte Abiturprüfung an der Fachoberschule Altötting absolviert. Am Samstag ging's dann nach Berlin, um vier Tage lang mit weiteren 314 Jugendlichen in die Haut eines Bundestagsabgeordneten zu schlüpfen.

Vier Gesetzesinitiativen hat er mit erarbeitet. Dazu wurden zunächst Fraktionen gebildet. Alexander Palloch gehörte der Christlichen Volkspartei (CVP) an, die mit 146 Abgeordneten die stärkste Fraktion stellt.

Zur Debatte standen Entwürfe zur "Einführung einer regelmäßigen Überprüfung der Fahrerlaubnis bei älteren Verkehrsteilnehmern", zur "Regelung des Ausbaus von Windkraftanlagen an Land", zur "Mandatierung eines Bundeswehreinsatzes in der Republik Sahelien" sowie zur "Verbesserung der Transparenz und Kontrolle persönlicher Daten in digitalen Medien".

Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernten dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in den Fraktionen, Landesgruppen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen Fraktionen ans Pult und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit MdB Stephan Mayer, der von Alexander Palloch über die Ergebnisse der Beratungen unterrichtet wurde und sehr beeindruckt war: "Jugend und Parlament ist eine hochrangige Veranstaltung, die uns wichtige Impulse gibt. Alexander Palloch hat unseren Wahlkreis hervorragend vertreten."

Alexanders Fazit: "Jugend und Parlament war unglaublich spannend. Der Weg vom Entwurf bis zum Gesetz wurde spielerisch durchlaufen. Und die Arbeit im Bundestag ist anstrengender als ich gedacht hatte. Das Debattieren, um Kompromisse zu finden, dauert sehr lang."

Pressemitteilung von Stephan Mayer (MdB)

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