Schulsanierung abgeschlossen

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Der Altbau des Comenius-Schulhauses ist mit Wärmeschutz vor allem an Fassade und Fenstern ausgestattet worden. Stadträte haben sich im September vom mittlerweile abgeschlossenen Fortschritt der Bauarbeiten informiert. Gestern hat sich Regierungspräsident Christoph Hillenbrand über den Baufortschritt informiert und sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Töging (ma) - Die Sanierung der Comenius-Schule wird nach Informationen von Kämmerin Gerda Löffelmann in der Stadtratssitzung am Mittwoch unterm Strich etwa 817.000 Euro kosten.

Diese Summe hatte die Stadt auch für den Antrag auf Gelder aus dem Konjunkturpaket II genannt. Die Sanierung ist weitgehend abgeschlossen.

Die Stadt hat mittlerweile 571.900 Euro als Fördergeldabschlag erhalten. Das sind etwa 80 Prozent des Gesamtzuschusses in Höhe von 714.900 Euro. Den restlichen Anteil erhält die Stadt nach Vorlage des Verwendungsnachweises.

Der stellvertretende Landrat von Altötting, Stefan Jetz, Rektorin Anni Taubmann, Bernhard Wagner von der Regierung Oberbayern und Bürgermeister Horst Krebes begutachteten gestern die Comenius-Volksschule.

Der zur Vertretung von Regierungspräsident Christoph Hildebrand erschienene Bernhard Wagner lobte gestern die schnelle Umsetzung des Sanierungsprojekts. Wagner hatte die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen als Anlass genutzt, sich sowohl von der Sanierung als auch von der Schule selbst ein Bild zu machen. Verschiedene Schülergruppen wie das Bläserensemble und die Line-Dance-Gruppe überzeugten den hohen Besucher von ihrem Können. Rektorin Anni Taubmann sekundierte mit Zahlen und Fakten zu ihrer Schule.

Am Ende stellte der Regierungsvertreter fest, dass die Töginger Schulsanierung ein "Musterprojekt" sei, da es zeige, wie schnell das Geld aus dem Konjunkturpaket bei der Wirtschaft ankomme.

Zur energetischen Sanierung gehörten neben den Vollwärmeschutzarbeiten an der Fassade als größtem Kostenfaktor mit einem Anteil von etwa einem Viertel der Kosten unter anderem auch neue Fenster, Sonnenschutz- und Dacharbeiten.

Bei dem Umbau wurde die 2000 Quadratmeter große Fassadenfläche gedämmt, 292 Fenster ausgetauscht und die 1100 Quadratmeter Dachfläche erneuert. Dadurch hat sich der Wärmebedarf der Schule um 54 Prozent reduziert und der CO2-Ausstoß pro Jahr um mehr als die Hälfte verringert.

Rektorin Anni Taubmann sieht die Sanierung als eine "enorme Aufbesserung des Lebensraums Schule". Undichte Fenster und ein schlechtes Raumklima seien nun Geschichte.

sag/Mühldorfer Anzeiger

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