Schnellstmögliche Ausschreibung

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Ampfing - Monika Hierl vom Amt für Ländliche Entwicklung und Architekt Helmut Wartner haben die vorläufigen Pläne für die Dorferneuerung Salmanskirchen vorgestellt.

Die Planung sieht einen Gehweg mit Grünstreifen vor. Der Grünstreifen soll eine Breite von zwei Meter haben und mit Bäumen bepflanzt werden. Architekt Wartner schlug vor, den Grünstreifen mit Flachwurzlern zu bepflanzen - eventuell mit Feldahorn, da dies ein robuster Baum sei. Bürgermeister Ottmar Wimmer hätte gerne Tiefwurzler, beispielsweise Sollnpappeln oder Sollnbuchen. "Hier suchen wir noch nach Kompromissen", so Hierl.

Der Gehweg solle mit einer sogenannten Homburgerkante versehen werden, um einen besseren Wasserablauf zu gewähren, da die Straße nach Süden abfällt. Für die Buswendeschleife benötige die Planung einen Platz von zirka 300 Quadratmetern. "Der Grund ist vorhanden und muss nicht zugekauft werden", erklärte Bürgermeister Wimmer bereits. Die Busschleife wird den Planungen zufolge so breit, dass der Bus einmal um die Schleife fahren kann.

Zudem sei vorgesehen, eine Drainage zu verlegen, um bei Starkregen Standwasser auf dem Platz zu vermeiden. Da im Zuge der Baumaßnahme die alte Schmiede weggerissen werde, sei momentan kein Bushäuschen vorhanden. Daher will die Gemeinde vorübergehend ein Holzhäuschen aufgestellen, bis sich eine konkrete Lösung ergebe.

Josef Müller, Betriebsleiter der Grünland Molkerei, äußerte Bedenken zur Straßenbreite. Da aber die Zufahrt zur Molkerei nicht verkleinert und auch kein Baumüberhang die Straße verengen werde, können nach Bauabschluss die Lkws weiterhin ungehindert fahren, entgegnete der Architekt. Die Wiese, die beim Busplatz entstehe, solle aufgefüllt werden, um mit der Straße eine Einheit zu bilden. Dabei entstehe eine sogenannte sanfte Böschung, die einen Ausgleich an der bis zu 75 Zentimeter höchsten Stelle schaffe.

Ab der Ecke Grünland bis hin zur Dorfstraße sieht die Planung einen gepflasterten Gehweg vor, der voll befahrbar vor allem für den Werksverkehr der Molkerei geeignet sei. "Hier ist es nötig, die Fahrbahn an einigen Stellen aufzufüllen beziehungsweise abzutragen, um eine Angleichung der Fahrbahn zu erreichen", führte Wartner aus. Die Straßenbreite werde fünf Meter betragen und die Gehwegbreite 1,50 Meter.

Nach dem Gehweg entstehe eine sogenannte Schotterwiese, die ebenfalls überfahren werden könne und Platz zum eventuellen Ausweichen von Lkws bietet. Da an dieser Straße einige Bewohner betroffen seien, deren Hof oder Garteneinfahrt in den Straßen- und Gehwegbau mit einbezogen würden, wolle man die Beeinträchtigung dort so gering wie möglich halten und den Bauabschnitt so schnell wie möglich beenden, versprach der Architekt.

Da die Pläne fast entwurfsbereit seien, soll die Bauausschreibung so schnell wie möglich erfolgen, spätestens über die Wintermonate, hieß es aus der Verwaltung. Der Bauablauf solle entzerrt werden, um so immer eine Zufahrt zur Molkerei freizuhalten. Los gehen solle es mit dem Bau der Buswendeschleife, die Dauer hierfür solle etwa drei bis vier Wochen betragen. Ein weiterer Ortstermin mit den fertigen Plänen ist für September geplant.

Mühldorfer Anzeiger/stn

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