Schnelles Netz für Ampfing

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Der Ausbau ist geschafft: Bürgermeister Ottmar Wimmer (Mitte) nahm mit Telekom-Mitarbeiter Norbert Kreier (links) und Thomas Hell von der Gemeinde die Breitbandanlage in Betrieb.

Ampfing - Vor knapp einem Jahr verkündete Ampfings Bürgermeister Ottmar Wimmer, dass die DSL-Versorgung ausgebaut werde. Jetzt ist es geschafft:

Die Gemeinde ist schnell im Netz unterwegs. Aber es profitieren nicht alle.

Die Verfügbarkeit eines schnellen und leistungsstarken Internetzuganges sei ein entscheidender Faktor in den Kommunen, so Bürgermeister Ottmar Wimmer.

Um die hohen Kosten schultern zu können, nutzte die Gemeinde Ampfing ein Förderprogramm, das vom Freistaat Bayern für den Breitbandausbau bezuschusst wird. Als Voraussetzungen mussten mehrere Kilometer Leerrohre verlegt werden, um darin über 5000 Meter Glasfaserleitungen und "Speedpipes", das sind Geschwindigkeitssteigerer, zu verlegen.

In Aidenbach, Salmanskirchen und Stefanskirchen wurden neue Verteilerkästen aufgestellt. Laut Angaben der Telekom werden in dem fertiggestellten Bereich Geschwindigkeiten der Daten-Übertragungen bis zu 50 000 kBit/s erreicht.

Über 300 Haushalte profitieren von dem Breitband-Ausbau. Doch es gibt auch noch leere Flecken auf der Breitband-Karte: Bubing, Heisting, Windstoß, Edmühle und Attenhausen kommen nicht in den Genuss.

Knapp 230000 Euro hat die Gemeinde Ampfing investiert. Mit Zuschüssen von rund 120 000 Euro ist zu rechnen.

Die offizielle Inbetriebnahme nahmen nun Telekom-Produktions-Teamleiter Diplom-Ingenieur Norbert Kreier mit Bürgermeister Ottmar Wimmer und dem Pressevertreter der Gemeinde Ampfing, Thomas Hell, am Verteilerkasten in Aidenbach/Salmanskirchen vor.

Ein Hinweis: Wer das schnelle Internet nutzen möchte, muss einen seperaten Antrag an die Telekom richten.

pu/Oberbayerisches Volksblatt

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