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Sauerwald: "Wollte nie Geld abheben"

Mühldorf - Die Diskussionen um den Schachclub Caissa Mühldorf reißen nicht ab. Nach unserem Bericht in der gestrigen Ausgabe meldete sich der zurückgetretene Vorstand Axel Sauerwald erneut zu Wort.

Sauerwald hatte nach einer Fehlkalkulation bei der Ausrichtung der oberbayerischen Meisterschaft aus seinem Privatvermögen dem Verein 1000 Euro zur Verfügung gestellt. "Ich habe meinen Fehler, der nur die Abrechnung mit dem Betreiber des Wintergartens betraf, gegenüber den Mitgliedern eingeräumt", sagte Sauerwald. Daraufhin habe die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, die fehlenden 850 Euro über eine Beitragserhöhung aufzufangen.

Den entsprechenden Beschluss vom 15. Juli legte Sauerwald gestern vor. Außerdem haben nach dem Papier die Mitglieder auch darüber entschieden, dass Sauerwald sein Geld erst zurückerhält, wenn die Versammlung erneut zustimmt. "Deshalb verstehe ich nicht, wie der Zweite Vorsitzende Egon Hierl und Schatzmeisterin Katharina Kircher auf die Idee kommen, dass ich das Geld eigenmächtig abheben wollte. Das war nie meine Absicht, ich hätte mich ja ohne Zustimmung der Mitglieder strafbar gemacht."

Erst bei der Online-Überprüfung des Kontostandes habe er bemerkt, dass das Vereinskonto nahezu leer gewesen sei, und deshalb die übrigen Vorstandsmitglieder zur Rede gestellt.

"Wenn es wirklich so war, dann war unsere Sorge in diesem Fall wohl unbegründet", räumte Egon Hierl gestern auf Nachfrage ein. Für die Zukunft des SC Caissa steht Sauerwald jedenfalls definitiv nicht mehr zur Verfügung: "Ich bin aus dem Verein ausgetreten. Das Vertrauen ist endgültig weg."

Wie es weitergeht, entscheiden die Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung am Freitag, 13. November, um 19 Uhr im Vereinsheim. ha

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Rubriklistenbild: © pa

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