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Ruperti-Gymnasiums wird weiter saniert

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Auch das Namensschild ist den Sanierungsarbeiten vorerst zum Opfer gefallen. Kein Wunder, denn wenn die Arbeiten abgeschlossen sind soll die Schule fast neu sein. 

Mühldorf – Am schönsten ist es im Keller. Denn dort kann man erahnen, wie das Mühdorfer Gymnasium aussehen wird, wenn die Sanierung abgeschlossen ist.

Zwei Turnhallen, Unterrichtsräume im Keller, die durch große Fenster und eine großzügige Böschung sehr hell sind, Flur und Treppenhaus: Nach zwei Jahren der Sanierung lässt das Mühldorfer Ruperti-Gymnasium erahnen, wohin die noch lange Reise der Arbeiten geht. Denn durch den Doppelabiturjahrgang, der im kommenden Frühjahr durch die Prüfungen geschleust wird, werden die Arbeiten für ein gutes halbes Jahr unterbrochen.

Um die doppelten Abiturprüfungen im März und Mai organisieren zu können, haben sich die Sanierungspläne geändert, berichtet Direktor Anselm Räde. "Im Doppelabiturjahrgang wollen wir nicht im Kernbereich mitten in der Sanierung stecken." Statt wie geplant heuer den maroden Hauptbau wieder herzurichten, gehen die Arbeiten im sogenannten Musentrakt weiter. Sie sollen zum Jahreswechsel beendet sein. Erst nach dem Abitur geht es im Hauptbau weiter. Dessen Sanierung dauert laut Räde voraussichtlich zwei Jahre. Die Zahlen bestätigt das Landratsamt, das die Sanierung bezahlt. Bis 2014 sollen sich die Kosten laut Sprecherin Karin Huber auf 10,6 Millionen Euro belaufen. Davon sind bereits rund 2,5 für die bisherigen Arbeiten verbraucht. Den größten Brocken macht folglich die Renovierung des Hauptbaus aus.

In Blau strahlt die renovierte Turnhalle, die Direktor Räde bei einem Rundgang stolz vorführt.

Obwohl der Schulbetrieb auch während der Arbeiten im zentralen Gebäude mit seinen zahlreichen Klassenzimmern, den Fachräumen und der Verwaltung für die derzeit 910 Schüler und 106 Lehrer und Referendare weiterläuft, will die Schule ohne Container als vorüber gehende Klassenzimmer auskommen. Auf eine Viertel Million Euro schätzt Räde die Kosten für die Container, die so gespart werden können. Räde ist zuversichtlich, dass alle Klassen im übrigen Schulgebäude vernünftig untergebracht werden können.

Die Vorbereitungen für den doppelten Abiturjahrgang sind abgeschlossen. Am 18. März beginnen die Prüfungen für die letzten Schüler des neunjährigen Gymnasiums, sie werden am 2. Mai offiziell verabschiedet. Zehn Tage später, ab 13. Mai, ist dann der erste Jahrgang des verkürzten, achtjährigen Gymnasiums an der Reihe. Für diese Schüler endet am 1. Juli ihre Schulzeit. "Wir sind wild entschlossen, die Prüfungen für die Schüler auf so angenehme Art und Weise wie möglich zu gestalten", verspricht Räde, dass es keine Beeinträchtigungen der Abiturprüfungen durch die Bauarbeiten geben soll.

Die Entwicklung seiner Schule sieht Räde positiv. Im den beiden vergangenen Schuljahren sei die Zahl der Neuanmeldungen leicht auf zuletzt 132 für heuer gestiegen. Außerdem sei in den eineinhalb Jahren seiner Amtszeit die Kommunikation zwischen den Schulgremien verbesser worden.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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