Nur noch 25 Tonnen stehen zur Verfügung

Nur noch 25 Tonnen Salz

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Nur noch 25 Tonnen Streusalz stehen in der Stadt Mühldorf zur Verfügung.

Mühldorf - Der eisige Winter hinterlässt auch in Mühldorf Spuren: Die Salzvorräte sind rapide geschrumpft, 25 Tonnen sind noch da. Wie lang es noch reichen wird, ist nicht ganz klar.

Lesen Sie hier den Originalbericht aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Salzvorräte der Stadt sind geschrumpft

Die Salzvorräte des Mühldorfer Bauhofes sind auf rund 25 Tonnen zusammengeschrumpft, dabei wurde in den letzten zwei Wochen ausschließlich an gefährlichen Stellen gestreut wie: Gefällestrecken, scharfe Kurven, Kreuzungen und Brücken, da nur hier eine Streupflicht der Stadt besteht.

Wie lange dieser Vorrat noch reicht, ist abhängig von der Witterung, weil bei Eisregen im Rahmen eines einzigen Einsatzes alles aufgebraucht würde. Ansonsten wird weiterhin so wenig Salz wie möglich gestreut.

Derzeit ist bei keinem der Salzlieferanten Salz erhältlich, da die Nachfrage in diesem Jahr in ganz Deutschland gleichzeitig sehr groß war. Die Salzproduzenten haben deshalb mit Lieferengpässen zu kämpfen. Auch außerhalb Deutschlands ist derzeit kein Salz verfügbar.

Lediglich die Vorräte der Bundes-, Staats- und Kreismeistereien sind noch nicht aufgebraucht.

Die Stadt Mühldorf bittet um Verständnis, dass der Räumdienst bei anhaltendem Schneefall die 301 städtischen Straßen nicht alle gleichzeitig räumen kann. Die Haupt- und Gefällstrecken haben Vorrang und werden deshalb auch früher und häufiger geräumt.

Außerdem sind viele Siedlungsstraßen, so Pressesprecherin Gundula Waigl, aufgrund der fehlenden Salzstreuung derzeit noch an manchen Stellen mit Schnee bedeckt. Dieser Restschnee wird zum Teil pulvrig oder taut an, in diesem Fall kann bei Bedarf nachgeräumt werden.

Ein wiederkehrendes Problem, so die Verantwortlichen der Stadt, stellen nach wie vor zugeparkte Straßen dar, in diesem Fall kann der Schneepflug nicht eingesetzt werden.

sb (Mühldorfer Anzeiger)

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