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Brutaler Überfall: Zwei Verdächtige geschnappt 

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Am 5. März wurde dieses Juweliergeschäft in der Mühldorfer Innenstadt überfallen.

Regensburg/Mühldorf - Im März ereignete sich ein brutaler Raubüberfall auf einen Juwelier in der Innenstadt. Über vier Monate später konnten zwei der drei Tatverdächtigen geschnappt werden:

Nach etwas mehr als vier Monaten intensiver Ermittlungsarbeit ist es der Kripo Mühldorf gelungen, den brutalen Raubüberfall von drei schwer bewaffneten Männern auf einen Juwelier im Stadtgebiet aufzuklären. Zwei Tatverdächtige konnten zwischenzeitlich festgenommen werden, der dritte Tatverdächtige steht ebenfalls fest und wird mit Haftbefehl gesucht.

In den Nachmittagsstundendes 5. März verübten drei mit Schreckschusswaffe und Pfefferspray bewaffnete Männer einen brutalen Raubüberfall auf einen Juwelier im Stadtgebiet von Mühldorf. Die Täter stürmten das Geschäft und während einer von ihnen den Eingangsbereich abschottete, schlugen die beiden anderen mit der mitgeführten Axt die Vitrinen ein. Bereits im Geschäft feuerte einer der Täter einen Schuss aus seiner mitgeführten Waffe ab. Innerhalb weniger Minuten räumten die Täter die Vitrinen mit Uhren der Marken Rolex, Breitling, Nomos und Tudor im Wert von mehreren hunderttausend Euro leer, liefen anschließend Richtung Stadtwall und flüchteten mit einem bereitgestellten Fluchtfahrzeug.

Auf dem Weg zu diesem wurden sie von einem auf den Überfall aufmerksam gewordenen Zeugen verfolgt. Auch auf diesen gab einer der Täter zwei Schüsse auf offener Straße ab. Die sofort eingeleitete Fahndung führte zunächst nicht zur Ergreifung der Täter. Das Fahrzeug wurde Tage später, verlassen auf einem Parkplatz in Altötting, aufgefunden. Zum Fluchtgeschehen meldeten sich noch weitere Zeugen, die auch das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges mitteilen konnten. Es stand schnell fest, dass das Fahrzeug samt Kennzeichen in den Wochen vor der Tat in München entwendet wurde.

Aufgrund der Schwere der Tat wurde bei der Kriminalpolizei Mühldorf die Ermittlungsgruppe „Juwelier“ eingerichtet. Die ersten Vermutungen, dass es sich um osteuropäische Täter handeln könnte, bestätigten sich im Rahmen der sehr umfangreich und intensiv geführten Ermittlungen im In- und Ausland. In enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein gelang es die Tatverdächtigen zu überführen. Darüber hinaus konnten durch die umfangreiche Spurenauswertung der Kripo Mühldorf die Vorbereitungshandlungen, der Tatablauf und der Fluchtweg rekonstruiert werden.

Die drei ausführenden Tatverdächtigen stammen aus Litauen und stehen namentlich fest. Zwei Tatverdächtige für den Überfall in Mühldorf, ein 21-jähriger und ein 34-jähriger Litauer, wurden im Bereich Regensburg festgenommen, als sie in Begleitung eines weiteren Mannes in einem gestohlenen Auto unterwegs waren. Möglicherweise stand hier ein weiterer Juwelierraub kurz bevor. Die Ermittlungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Nach dem dritten Tatverdächtigen, einem 33-jährigen Litauer, wird derzeit mit Haftbefehl gefahndet. Die Beute aus dem brutalen Raubüberfall konnte noch nicht aufgefunden werden. Die Vermutung liegt nahe, dass diese bereits kurz nach der Tat ins Ausland verschoben wurde.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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Bewaffneter Raubüberfall auf Juwelier

Der Tatort: Überfall auf Juweliergeschäft in Mühldorf

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