Rauchverbot: 20 Prozent weniger Bierumsatz

Töging – 20 Prozent weniger Bierumsatz – dieses Resümee hat jetzt Festwirt Helmut Zeiler gezogen. Das Rauchverbot ist für Zeiler Grund Nummer eins - gefolgt vom regnerischen Wetter an den ersten Volksfesttagen.

Das Rauchverbot macht den Festwirten stark zu schaffen. „Wir sind vom Rauchverbot stark beeinträchtigt“, so Zeiler. „Viele Raucher gehen nicht mehr in Kneipen oder ins Bierzelt“, sagte Gastronom Zeiler, der ein Umsatzminus von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr feststellt – das Festzelt ist seit Donnerstag „in Betrieb“.

Zeiler meint, dass zwar die Jugend mit dem Rauchverbot aufwachse, aber viele ältere Besucher damit nicht klar kämen.

Der Tag der Jugend war von der Besucherzahl gesehen erfolgreich. Zeiler sagte, das Volksfest sei in Sachen Volksfest-Reibereien sehr ruhig verlaufen.

Udo Malik sieht für die Schausteller das Wetter als Ursache für einen entsprechenden Einbruch an. Der Regen habe an zwei Tagen viele Besucher abgehalten. Den Ärger des Festwirts über das Rauchverbot kann Malik nachvollziehen. Er wisse von einem Töginger Stammtisch mit zwölf Personen, von denen wegen des Rauchverbots nur noch zwei ins Bierzelt gehen wollten.

rob/Mühldorfer Anzeiger

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