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Radler wurden informiert

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Im Rahmen der Aktion "Sicher auf Bayerns Straßen" informierten vor dem Mühldorfer Rathaus die Polizei, die Mühldorfer Kreisverkehrswacht und der ADFC die Radler. Von links: Robert Anderl, Monika Karl, Herbert Gambihler, Johann Rabl, Erwin Baumgartner und Vinzenz Gantenhammer.

Mühldorf - Wie verhält man sich als Radler eigentlich richtig? Und ist mein Rad verkehrssicher? Viele dieser Fragen wurden im Rahmen der Aktion "Sicher auf Bayerns Straßen" beantwortet.

Im Rahmen der Aktion "Sicher auf Bayerns Straßen" informierte die Polizeiinspektion Mühldorf, die Kreisverkehrswacht und der ADFC die Radfahrer und Verkehrsteilnehmer über das richtige Verhalten im Straßenverkehr, einschlägige Gefahrenquellen und die verkehrssichere Ausrüstung des Rades.

Von 10 Uhr an positionierten sich Beamte der Polizeiinspektion Mühldorf, die bei dieser Aktion das Polizeipräsidium tatkräftig unterstützten, am Mühldorfer Rathaus. Zielsetzung war es, Fahrradfahrer jeden Alters über die Risiken, die der Straßenverkehr für sie bereithält, aufzuklären.

Da es mit dem Aufzeigen von Gefahrenquellen noch nicht getan ist, gaben die Beamten den Pedalrittern noch wichtige Tipps mit auf den Weg, die das Radfahren für sie noch sicherer machen sollen. Ein Schwerpunkt wurde hier auf die Beleuchtung des Rades und deren Notwendigkeit für die Erkennbarkeit, vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit, gesetzt. Jeder der so Informierten bekam, wenn er dies wollte, die Tipps in Form eines Flyers des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren ausgehändigt.

Aufgefallen ist, so Polizeichef Robert Anderl, dass in den Morgenstunden eine Vielzahl der Radfahrer ohne Licht unterwegs war. An vielen Rädern war zwar eine Beleuchtung vorhanden, diese wurde aber nicht eingeschaltet oder war defekt. "Etwa an jedem dritten Fahrrad stellten die Beamten fest, dass die Seitenreflektoren fehlten. Sogenannte Geisterradler fielen insbesondere an der Innbrücke und im Mühldorfer Stadtplatz auf", erklärte Herbert Gambihler, Kreisvorsitzender der Kreisverkehrswacht.

Fahrradfahrer, so Johann Rabl von der Mühldorfer Polizei, haben im Gegensatz zu Autofahrern keine Knautschzone. Rund 90 Prozent aller Unfälle, an denen Radfahrer in den Jahren 2009 und 2010 beteiligt waren, endeten mit Personenschäden. Grund genug, besondere Vorsicht walten zu lassen. Fahrradfahrer sind allerdings ebenso Verkehrsteilnehmer wie Auto- oder Motorradfahrer, mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten. Rücksichtsloses Verhalten, gerade auch von Radfahrern und das Nichtbeachten von Verkehrsvorschriften als sogenannter Geisterradler, führen nicht selten zu Unfällen mit schlimmen Folgen.

"Tragen Sie zu ihrem Schutz einen Fahrradhelm, auch wenn dieser noch nicht vorgeschrieben ist. Sie geben ihren Kindern damit ein gutes Vorbild und schützen sich selbst im Falle eines Sturzes vor schwerwiegenden Kopfverletzungen", stellte Polizeichef Robert Anderl heraus.

Der ADFC codierte vor dem Rathaus Fahrräder, das erleichtert die Identifizierung nach einem Diebstahl.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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