Ein Projekt für die Zukunft

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Pfarrer Martin Ringhof übergab mit dem kirchlichen Segen die Halle seiner Bestimmung.

Ampfing - Der Abschluss der energetischen Sanierung der Dreifachturnhalle am Schulzentrum Ampfing wurde mit einem großen Festakt gefeiert.

Bürgermeister Ottmar Wimmer nannte zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde die Investition in das Schulwesen, denn hier investiere man in die Zukunft. Mit vereinten Kräften sei es gelungen einen funktionstüchtigen und repräsentativen Bau zu schaffen.

Das Konjunkturpaket II sei dabei nicht nur für die Gemeinde Ampfing eine Herausforderung gewesen, da dieses Bauprojekt in gestraffter Form abzuwickeln gewesen sei. Beeinträchtigungen im Schulbetrieb seien nicht vermeidbar gewesen. Pfarrer Martin Ringhof und Pfarrerin Gundi Krischok spendeten den kirchlichen Segen. Dass es sich lohnt, sich anzustrengen, aber vielleicht auch zu lernen mit Niederlagen umzugehen, auch das sei wichtig im Leben.

Staatsminister Dr. Marcel Huber freute sich, dass er "heute zu Fuß in die Arbeit gehen kann". Gut angelegt nannte er das Geld aus dem Konjunkturpaket II für Bildung und Umwelt: "Das sind Projekte, die die Zukunft tragen und weisen."

Stephan Mayer, Mitglied des Deutschen Bundestages, nannte es eine wichtige Investition, die wegweisend und ausschlaggebend für die Zukunft sein werde. Es komme nicht häufig vor, dass sowohl Geld vom Bund als auch vom Land in die Renovierung geflossen sind.

Landrat Georg Huber beglückwünschte die Gemeinde zu diesem Renovierungswerk. "Hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt", seit Jahren investiere die Gemeinde Ampfing in das Schulwesen und in den Sozialbereich.

Nach rund neunmonatiger Bauphase können die Schüler der Mittelschule und Sportler der Ampfinger Vereine eine modern ausgestattete Turnhalle nutzen. Und so gratulierte auch Regierungsrat Ulrich Böger zur gelungenen energetischen Sanierung der Dreifachturnhalle.

In den vergangenen zwei Jahren sei die Dreifachturnhalle modernisiert worden und habe dafür rund 1,8 Millionen Euro an Zuschüssen aus dem Konjunkturpaket erhalten. Der Bund und der Freistaat Bayern hätten einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, freute sich Böger.

Nach der Modernisierung entspreche die Halle in energetischer Hinsicht einem Neubau. Auf den aktuellen Stand seien die Innenräume und die Ausstattung gebracht worden. Böger sprach von besten Voraussetzungen und optimalen Bedingungen für Schüler und Vereine, für Training und Wettkampf.

Die Gemeinde Ampfing habe mit diesem Modernisierungsprojekt, das Architekt Erik Gischke geplant hat, "wichtige Weichen für die Zukunft gestellt", davon profitiere zum einen die Bauwirtschaft, zum anderen die Umwelt und die Gemeinde aufgrund des künftig deutlich reduzierten Brennstoffverbrauchs und der weit geringeren Betriebskosten. Energiebedarf und die Kohlendioxid-Emission seien nach der Modernisierung mehr als halbiert worden.

Zur vorausschauenden Schulpolitik in Ampfing beglückwünschte Schulrat Hans Wax Gemeinderat und Bürgermeister Wimmer. Mit einem Investitionsumfang von mehr als acht Millionen Euro sei den Gemeindebürgern Ampfings ein leistungsfähiges Schulzentrum in zentraler Lage geschenkt worden.

Es habe sich in der schwierigen Bauphase gezeigt, wie vertrauensvoll und effektiv die beiden Mittelschulen Buchbach und Ampfing zusammen arbeiten können. "Ein Zeugnis dafür, dass unsere Mittelschulverbände funktionieren."

Franz Grieser, Schulleiter der Mittelschule: "Hier finden unserer Schüler eine hervorragende Basis in heller und freundlicher Umgebung zum Lernen." Ein Umstand von dem er sich wünsche, dass er eine positive Auswirkung zum Umgang untereinander habe. "Hier wird ein Lebensraum angeboten, wie er für ein aktives Ganztagesangebot unverzichtbar geworden ist."

Zum Abschluss konnten sich die Gäste bei einem Rundgang von der gelungenen Sanierung überzeugen.

Mühldorfer Anzeiger

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