"Lernen vor Ort" wird konkret

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Das Projekt "Lernen vor Ort" wird derzeit im Landkreis Mühldorf umgesetzt. Foto sb

Mühldorf - Die Initiative "Lernen vor Ort" wird derzeit im Landratsamt Mühldorf konkret umgesetzt. Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner letzten Sitzung die personellen Weichen für die Familienbildung gestellt.

Referentin für diesen Bereich wird Tanja Hoprich.

Die Initiative "Lernen vor Ort" ist ein generationsübergreifendes und vor allen Dingen generationsverbindendes Projekt. Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt verschafft dem Landkreis Mühldorf die einmalige Möglichkeit, ein ganzheitliches Erziehungs- und Bildungssystem auszubauen.

"Von der Geburt weg wollen wir, soweit irgend möglich, in Zukunft jedes einzelne Kind entsprechend seinen Bedürfnissen fördern und fordern", sagte Landrat Georg Huber.

Als eine von 40 Kommunen bundesweit bei einer Beteiligung von über 150 Kommunen in der gesamten Bundesrepublik wurde der Landkreis Mühldorf in diesem Wettbewerb mit seinem Konzept von der Jury des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgewählt.

"Wir können wirklich stolz sein auf diesen großartigen Erfolg und auf diese einmalige Chance für den Landkreis und seine Bürger. Unter dem Motto "individuell, regional, zukunftsfähig" wird zur Zeit im Mühldorfer Landratsamt ein auf den Landkreis bezogenes, einheitliches Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungskonzept entwickelt.

Dabei wird im Rahmen des Projekts nicht nur formales Lernen, sondern auch informelles und non-formales Lernen gefördert.

Wichtigster Bestandteil des regionalen Bildungskonzepts ist die bessere Vernetzung der einzelnen Erziehungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen auf ehrenamtlicher und hauptamtlicher Basis. "Das oberste Ziel muss es für uns sein, die Kinder und Jugendlichen und ihre Stärken weiter zu fördern und zu unterstützen. Somit ist letztendlich auch die Bildung im umfassenden Sinne ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem familienfreundlichen Landkreis", betonte Huber.

Tanja Hoprich wird sich in diesem Projekt verantwortlich um den Bereich "Familienbildung" kümmern. Sie stellte sich dem Jugendhilfeausschuss persönlich vor. 2008 hat sie ein Praktikum im Rahmen ihres Studiums im Amt für Jugend und Familie absolviert. Sie kennt somit die Arbeit im Haus und die Strukturen. sb

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