Probleme in der Ausbildung?

Pfarrkirchen - Bei Problemen in der Ausbildung kann die Arbeitsagentur helfen. Mit ausbildungsbegleitenden Hilfen können Lücken in den theoretischen Fächern geschlossen werden.

„Eine Ausbildung bringt bereits ab dem ersten Tag neue Herausforderungen mit sich. Der neue Tagesablauf, die Praxis im Unternehmen und die Berufsschule. Bei Schwierigkeiten in den theoretischen Ausbildungsfächern kann die Agentur für Arbeit Nachhilfe fördern.“, teilt Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen mit.

In kleinen Gruppen oder im Einzeltraining helfen Fachleute, schulische, fachpraktische oder persönliche Probleme zu überwinden. Unterstützt wird bei Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst oder schlechten Noten, die den Abschluss gefährden können.

An den ausbildungsbegleitenden Hilfen können Jugendliche unter anderem teilnehmen, wenn die Lehre wegen zu schlechter Noten gefährdet ist oder bei Problemen mit der deutschen Sprache. Der Einstieg ist grundsätzlich jederzeit möglich, dies gilt für alle Berufe und Lehrjahre. Der Förderunterricht findet ausschließlich nach Feierabend, also zusätzlich zur normalen Ausbildung statt.

„Derzeit werden von uns rund 250 Auszubildende in den Landkreisen Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf durch die Teilnahme an den ausbildungsbegleitenden Maßnahmen unterstützt“, erklärt Jutta Müller. „Die Tendenz der Inanspruchnahme ist steigend, der Erfolg der ausbildungsbegleitenden Hilfen beachtlich“.

Die Entscheidung wer an den ausbildungsbegleitenden Hilfen teilnimmt, trifft ausschließlich die Agentur für Arbeit, da die hierfür zur Verfügung stehende Platzzahl begrenzt ist. Für interessierte Auszubildende ist lediglich die Kontaktaufnahme mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit über die Service-Rufnummer 01801 / 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.) erforderlich, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Dort wird dann alles weitere besprochen.

Pressemitteilung Argentur für Arbeit - Pfarrkirchen

Rubriklistenbild: © dpa

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