Hat das Hochwald-Werk in Weiding noch eine Zukunft?

Günther Knoblauch begrüßt Vorvertrag mit Almil

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Weiding/Polling - Wie eine Bombe schlug die Nachricht ein, dass das Bärenmarke-Werk in Weiding schließen soll. Nun gibt es neue Hoffnung für den Weiterbestand des Milchwerkes.

Update, 14.30 Uhr

„Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen konnte, Arbeitsplätze zu erhalten und den Familien, die mit ihren landwirtschaftlichen Betrieben die Milch erzeugen und zuliefern, Sicherheit zu geben. Die Firma Almil hat einen „Letter of Intent“ abgegeben – sprich, eine Absichtserklärung zur Übernahme. Nun ist Hochwald gefordert und es folgen Verhandlungen – ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir zu einer Lösung kommen, die für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellt. Ich werde meinen Teil dazu beitragen.“, kommentiert Knoblauch seine Initiative.

Pressemitteilung Abgeordentenbüro Günther Knoblauch, MdL

Erstmeldung

Zum 31.03.2018 will der aktuelle Betreiber das Hochwaldwerk Weiding dicht machen. Darüber erzürnten sich die Mitarbeiter. Sie forderten einen Sozialvertrag, mehrmals wurde das Werk schon bestreikt - zuletzt am 31. Mai. Wie jetzt bekannt wurde, gibt es möglicherweise eine Perspektive für das Bärenmarke-Werk.

Wie heimtazeitung.de berichtet, gebe es seit vergangener Woche einen Vorvertrag mit einem möglichen neuen Betreiber - der hessischen Almil AG mit Sitz in Oberursel. Sowohl der aktuelle Betreiber, die Hochwald Gruppe, wie auch die Almil AG halten sich zu den Gerüchten bedeckt.

Einzig Johann Bauer, Vorsitzender der Milcherzeugnisgemeinschaft Altötting-Mühldorf, bestätigt, dass es einen Vorvertrag gebe, so heimatzeitung.de weiter.

Rubriklistenbild: © Raphael Weiß/Fotomontage

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