Bei Tag der offenen Tür

Hausmeister-Wohnung kann vor Bürgerentscheid besichtigt werden

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Polling - Das anstehende Bürger- und Ratsbegehren zur Kinderkrippe war gleich zweimal auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung vertreten.

Zunächst setzte sich das Gremium mit einem Antrag der Elterninitiative auseinander, dass die Hausmeisterwohnung im Flossinger Schulhaus bei einem Tag der offenen Tür durch die Öffentlichkeit besichtigt werden kann. "Denn dies stellt für die Abstimmungsberechtigten eine wichtige Grundlage für ihre Entscheidung da", so die Begründung des Antrags. 

Der Rat sprach sich schließlich mit nur zwei Gegenstimmen für die Abhaltung des Tags der offenen Tür aus. Dieser soll nun am 14. April von 9 bis 11 Uhr stattfinden. Bürgermeister Lorenz Kronberger (CSU) und einige Mitglieder des Gemeinderats werden dabei auch anwesend sein. 

Stimmzettel wurden abgesegnet

Außerdem stand noch die Erläuterung der Rechtslage sowie die Gestaltung der Stimmzettel für die Abstimmung bei den Bürgerentscheiden an. Bürgermeister Kronberger verlas dazu zunächst die Stellungnahmen des Landratsamts zum Text sowohl des Bürger- als auch des Ratsbegehrens. Im Fall das Bürgerbegehrens wurde angemerkt, dass die Formulierung "Steuergeldverschwendung" problematisch, aber annehmbar sei. 

Wiederum im Fall des Ratsbegehrens war angemerkt worden, dass die Formulierung, der Krippen-Neubau solle "am" Gelände des Kindergartens irreführend sein könnte. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Rat darauf, dass es stattdessen "in der Nähe" heißen soll. Abschließend wurde noch die Gestaltung des Stimmzettels vorgestellt und mehrheitlich vom Rat angenommen. 

Nachdem sich der Gemeinderat kürzlich knapp gegen die Variante eines Einbaus einer Kinderkrippe in das Schulhaus entschied, stehen nun ein Bürger- und ein Ratsentscheid an. Am 29. April entscheiden die wahlberechtigten Pollinger Bürgerinnen und Bürger, ob die geplante Kinderkrippe in die leer stehende Hausmeisterwohnung im Flossinger Schulhaus eingebaut oder komplett neu gebaut werden soll. An der Variante eines Neubaus war Kritik aufgekommen, da dieser knapp 300.000 Euro mehr kosten würde. Sollten beide Vorschläge gleich viele "Ja"-Stimmen bekommen, gibt es eine Stichfrage. 

hs

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild/Montage)

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