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Polizisten attackiert und mit Tod bedroht: Was jetzt mit Mühldorfer (23) passiert

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Von: Josef Enzinger

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Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund.
Die Polizei wurde in Mühldorf zu Hilfe gerufen, weil ein 23-Jähriger ein Auto demoliert hatte. Der Mann war ziemlich aggressiv, wurde sogar gegen die Polizeibeamten handgreiflich und musste deswegen in die Arrestzelle. © U. J. Alexander/Imago

Einen Angriff auf Polizeibeamte meldet die Polizei Mühldorf. Ein 23-Jähriger war gegen die Beamten handgreiflich geworden, nachdem sie ihn wegen einer anderen Tat festnehmen wollten. Mit diesen Konsequenzen muss der Mühldorfer nun rechnen.

Mühldorf – Eine 25-jährige Mühldorferin hatte am Spätnachmittag die Polizei Mühldorf verständigt, nachdem ihr Ex-Freund mit einer Eisenstange ihr Auto massiv beschädigt und auch die Scheiben eingeschlagen hatte. Im Rahmen der Befragung wurde bekannt, dass sich der Ex-Freund noch in unmittelbarer Nähe aufhalten soll.

Am Bushäuschen fündig geworden

Die beiden Beamten fanden den Tatverdächtigen in der Nähe eines Bushäuschens und durchsuchten den 23-jährigen Mühldorfer, der im Anschluss zum Streifenfahrzeug gebracht werden sollte. Bereits während der Maßnahme war der alkoholisierte Beschuldigte aggressiv und provozierte die Beamten, worauf diese ihm Handfesseln anlegten.

Der Mann gab zu verstehen, dass er keinesfalls zum Streifenfahrzeug mitkommen werde. Der Festgenommene wehrte sich massiv mittels Schlagen mit dem Oberkörper und gezielten Tritten mit den Füßen gegen die Beamten. Die Beamten mussten den Mann zu Boden bringen und unter Einsatz von unmittelbarem Zwang fixieren.

Beamte sogar mit dem Tode bedroht

Während der gesamten Maßnahme beleidigte der Mann die Beamten dann laut Polizeibericht auf das Übelste, er bedrohte sie sogar mit dem Tode. Mit Unterstützung einer Streife der Autobahnpolizei wurde der Mann dann zur Wache in Mühldorf gebracht und eine Blutentnahme angeordnet. „Aufgrund seines Zustands und des Verhaltens wurde der Beschuldigte über die Nacht in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern“, teilt die Polizei mit.

Aggressionen ebbten auch in der Zelle nicht ab

Eine Verhaltensänderung des jungen Mannes war laut Polizei die restliche Nacht über nicht festzustellen, da er sich äußerst aggressiv in der Zelle verhielt. Er bewarf nicht nur die Zellenwände und die Decke mit nassem Toilettenpapier, sondern auch die Beamten mit in der Toilette getränktem Papier.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Die Folge: Gegen den Mühldorfer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet: wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung.

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