Pointl: Loyal zur Schwindegger Feuerwehr

Schwindegg – Kommandant Richard Pointl gab bei der Feuerwehrversammlung in Schwindegg bekannt, dass ihm als Kreisbrandmeister gekündigt worden sei.

Er werde, wenn es denn auch weiterhin gewünscht werde, Kommandant in Schwindegg bleiben und loyal zur Gemeinde und zur Feuerwehr stehen, teilte er im Vorgriff auf die Kommandantenwahl 2012 mit.

Kommandant Richard Pointl stellte fest, dass derzeit 74 Aktive und 34 Jugendliche der Feuerwehr Schwindegg angehören. Im letzten Jahr habe die Wehr 32 Übungen abgehalten, zu 37 Einsätzen sei die Wehr gerufen worden. Gehäuft hätten sich laut Pointl im letzen Jahr Ölsperren in den Flüssen sowie das Ölbinden nach Unfällen. Zudem sei die Feuerwehr zu vier Bränden gerufen worden, "einmal gab es einen Fehlalarm".

Bei den 37 Einsätzen waren 413 Feuerwehrler im Einsatz und leisteten 1309 freiwillige und ehrenamtliche Stunden, informierte er.

Zum Schluss bat er die Bevölkerung um Mithilfe, da einige Tage zuvor das Feuerwehrhaus in Schwindegg mit Tomatenketchup bespritzt und beschmiert worden sei. Hinweise an die Gemeindeverwaltung oder an ihn seien erbeten.

Vorstand Stefan Folger berichtete in der Bahnhofsrestauration zunächst von den Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr Schwindegg. Bei allen kirchlichen und weltlichen Feiern und Festen habe die Fahnenabordnung den Verein vertreten.

Schatzmeister Roland Kamhuber informierte über Einnahmen in Höhe von 10.787 Euro, Ausgaben in Höhe von 8108 Euro hätten dem entgegenstanden.

Am Sonntag, 5. Juni, veranstaltet die Feuerwehr Schwindegg ihr Sommerfest, zugleich feiert die Jugendfeuerwehr ihr 40-jähriges Bestehen. Dies wird mit einer Löschwassersuchwanderung begangen.

Im Anschluss daran gab Jugendleiter Florian Hendrych die Aktivitäten, wie Übungen Teilnahme am Wissenstest und einiges mehr, bekannt.

Atemschutzgerätewart Peter Gradl sagte, dass derzeit elf Mann mit den Atemschutzgeräten arbeiten. Gerätewart Nikolaus Empl gab bekannt, dass im letzten Jahr einige alte Schläuche gegen Neue ausgetauscht worden seien und dies in diesem Jahr ebenfalls wieder anstehen werde. Zum Abschluss bat Empl alle Feuerwehrler um Mithilfe, wenn in den nächsten Wochen wieder die Geräteprüfungen anstehen.

Bürgermeister Dr. Karl Dürner dankte allen Feuerwehrlern, die nicht nur zu Bränden gerufen würden, sondern auch zu Unfällen, zum Öl entfernen, zum Keller auspumpen oder Straßensicherungen. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Dr. Dürner, "dass die 34 Jugendlichen ihre Aufgaben bei der Jugendfeuerwehr sehr ernst nehmen".

tf/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © amu

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