Peter Ramsauer denkt weiter über Pkw-Maut nach

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Sprach über bundespolitische wie auch regionale Themen bei den Wiesmühler Festtagen: Verkehrsminister Peter Ramsauer.

Wiesmühl/Alz - Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer ging im Festzelt des politischen Frühschoppens am Pfingstmontag auf bundespolitische und verschiedene regionale Themen ein.

Zunächst verdeutlichte der Bundesminister, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise "hervorragend gemeistert" wurde. Bei drei Millionen Arbeitslosen werde deutlich, welche Arbeit die Regierung geleistet hat und wie wirtschaftlich stark das Land ist.

"Niemand hätte Anfang dieses Jahres gedacht, dass Deutschland zur Jahresmitte im Bezug auf Energiepolitik so drastisch umdenken wird. Mich freut das, denn ich bin meiner energiepolitischen Linie immer treu geblieben und wurde damit auch bestätigt", sagte Ramsauer. Es müsse aber untersucht werden, wo welche regenerative Energie am sinnvollsten ist

Zur Sanierung Untere Salzach erhielt Ramsauer für die Worte "hier muss das Philosophieren endlich aufhören und schnellstmöglich die Sanierung in Verbindung mit Nutzung der Wasserkraft vorangetrieben werden" Applaus. Um die finanziellen Engpässe im Verkehrsressort bewältigen zu können, denkt Ramsauer auch über eine Pkw-Maut nach. "Es ist richtig, dass ich das Für und Wider einer PKW-Maut von Fachleuten überprüfen lasse. Es ist aber nicht richtig, dass diese mit Sicherheit kommt."

Im Bezug auf die genehmigte Ortsumfahrung von Altenmarkt richtete Ramsauer einen Appell an die Naturschützer, diese notwendige Maßnahme nicht mit gerichtlichen Verfahren zu verhindern oder hinauszuzögern. Auch die Notwendigkeit der Umfahrungen von Trostberg und Obing ist Ramsauer bewusst, er konnte diesbezüglich aber keine positiven Signale senden. kam/Mühldorfer Anzeiger

Zurück zur Übersicht: Region Mühldorf

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser