Oberzentrum soll bleiben

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Die Region an Inn- und Salzach soll auch im zukünftigen Landesentwicklungsplan als Oberzentrum geführt werden.

Mühldorf - Derzeit wird der Landesentwicklungsplan fortgeschrieben. Der Städtebund Inn-Salzach will weiter Oberzentrum in den Region bleiben. Dafür setzt sich Bürgermeister Günther Knoblauch ein.

Im aktuellen Landesentwicklungsplan ist ausgeführt, dass Kooperationsräume höherrangige zentrale örtliche Versorgungsaufgaben übernehmen können, ohne dass sich diese förmlich als gemeinsamer zentraler Ort eignen. Als Beispiel wird der oberzentrale Kooperationsraum Inn-Salzach genannt. Darüber hinaus ist im aktuellen Regionalplan aufgeführt, dass bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans Bayerns darauf hingewirkt werden soll, dass die Mitte- und Unterzentren des Städtebunds als mögliches Oberzentrum "Städtebund Inn-Salzach" aufgenommen werden soll.

Bürgermeister Günther Knoblauch, zugleich Vorsitzender des Städtebunds Inn-Salzach, hat sich in einem Schreiben an die Bürgermeister-Kollegen in Waldkraiburg, Altötting, Neuötting, Burghausen, Töging, Neumarkt-St. Veit, Eggenfelden, Ampfing, Aschau, Burgkirchen und Garching gewandt und sie um Unterstützung in dieser Frage gebeten.

"Im Alleingang werden unsere Städte und Gemeinden diesen oberzentralen Status als Voraussetzung für die Zuweisung von höherrangigen überregionalen Aufgaben nicht erreichen", erklärte Knoblauch. Er bittet seine Bürgermeister-Kollegen um Unterstützung: "Wir wollen die Beibehaltung des Status des oberzentralen Kooperationsraums Inn-Salzach auch im neuen Landesentwicklungsprogramm verankert sehen. Diese Position sollten wir nicht aufgeben", betonte der Mühldorfer Bürgermeister. Die Stadt Mühldorf wird dieses Vorhaben unterstützen und der Städtebund Inn-Salzach wird in einer eigenen Stellungnahme sich ebenfalls dafür einsetzen.

Die von den verantwortlichen Politikern in der Region gewollte Einrichtung einer Fachhochschule ist Teil der Übernahme oberzentraler Funktionen. Die zentralen Orte, so Knoblauch, behalten ihre zentralörtliche Selbstständigkeit bei.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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