349 Punkte für Obertaufkirchen

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Obertaufkirchen - Auf dem eigenen Kirchplatz ergatterten die Bürger der Gemeinde den letzten Finalplatz beim Wettbewerb "Bayerns beste Bayern".

Am 26. Mai traten die Obertaufkirchner am Kirchplatz vor ihrer frisch restaurierten Pfarrkirche St. Martin an und ergatterten mit 349 Punkten zum Abschluss der Qualifikationstour noch den letzten der heißbegehrten Finalplätze.

Die Gemeinde Obertaufkirchen mit ihren knapp 2.440 Einwohnern liegt am Rande des idyllischen Isentales im Landkreis Mühldorf am Inn. Eingebettet zwischen den Tälern von Rimbach, Ornaubach und Kagenbach ist die Gemeinde Obertaufkirchen eine der schönsten in der Region. Jeder der 82 Ortsteile besitzt seinen eigenen unverwechselbaren Charakter. Kindergrippe in Obertaufkirchen | Bild: Obertaufkirchen

Bis in das 8. Jahrhundert reichen die Ursprünge der Gemeinde zurück. In den Quellen erscheint das Gemeindegebiet erstmals um das Jahr 790. Drei Kirchen mit sieben Höfen nennt das Erzbistum Salzburg sein Eigen. Obertaufkirchen gehört auch zu diesen drei bischöflich salzburgischen Kirchen, vermutlich auch Oberornau und Steinkirchen.

Im Jahr 1808 wird Obertaufkirchen schließlich dem Bistum Freising eingegliedert. Nach mündlicher Überlieferung sollen die Obertaufkirchner schon seit dem Jahr 1315 einmal im Jahr nach Tuntenhausen wallfahrten. Damit haben sie den dortigen Wallfahrtsort begründet. Diese Tradition ist bis heute lebendig.

Heute ist Obertaufkirchen eine der jüngsten Gemeinden in Bayern und hat sich vor allem die Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben. 25 Vereine gibt es in dem Ort: vom Sportverein bis zum Imkerverein, vom Burschenverein bis zur Katholischen Frauengemeinschaft. Die Lage an der künftigen Autobahn A94 mit einer eigenen Ausfahrt vor den Toren Obertaufkirchens bietet der Gemeinde weiteres Entwicklungspotential. In der Qualifikation für das Finale von "Bayerns beste Bayern" erreichten die Oberbayern am 26. Mai 349 Punkte.

Pressemeldung Bayerischer Rundfunk

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