Zangberger Feuerwehr ist für geänderte Einsatzbedingungen gut gerüstet

Neues Fahrzeug für die Autobahn

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Pfarrer Paul Thelagathoti erteilt dem Fahrzeug und den Menschen den kirchlichen Segen.

Zangberg - Mit Gebeten, Segnung und Ansprachen wurde der Freiwilligen Feuerwehr Zangberg ein modernes Mehrzweckfahrzeug übergeben.

Es soll die Einsatzkräfte zu möglichen Unfallorten bringen, die Unfallstelle absichern, sie selber und die Feuerwehr am Unfallort vor dem nachfolgenden Verkehr, vornehmlich auf der Autobahn, schützen.

In voller Mannschaftsstärke waren die Aktiven der Zangberger Wehr in die Klosterkirche mit Fahne und Jugendstandarte gekommen, dazu eine starke Abordnung der Ampfinger Patenfeuerwehr, ebenfalls mit ihrer Fahne. In einem Wortgottesdienst stellte Pfarrer Paul Thelagathoti den selbstlosen Dienst der Feuerwehrleute heraus, die Tag und Nacht zum Einsatz bereit sind und dabei oft Schlimmes mit ansehen müssten. Im Anschluss an die Wortgottesfeier versammelten sich die Feuerwehrler mit Teilnehmern aus der Gemeinde auf dem Klostervorplatz am prächtig mit Blumen geschmückten neuen Fahrzeug. Nach Gebeten und Fürbitten erteilte der Geistliche dem Fahrzeug und den Menschen den kirchlichen Segen. Bürgermeister Franz Märkl betonte, dass er nach der Anschaffung eines Tanklöschfahrzeugs 1996 der Feuerwehr nun ein weiteres wichtiges Fahrzeug für ihren Dienst übergeben könne. Es gebe mit guter Beleuchtung und Sicherheitsbestreifung den Einsatzkräften die nötige Ausrüstung und Sicherheit. Er dankte der Regierung für den Zuschuss, der Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Karl Neulinger und Inspektor Harald Lechertshuber für die Unterstützung sowie dem Feuerwehrverein mit Vorstand Siegfried Mailhammer und Kassier Peter Nunberger für den finanziellen Beitrag.

Nach der Übergabe des Fahrzeugschlüssels an Kommandant Hans Huber dankte dieser dem Bürgermeister und dem Gemeinderat für die Aufgeschlossenheit gegenüber dem berechtigten Anliegen der Feuerwehr nach der Anschaffung eines Fahrzeugs, das den geänderten Einsatzbedingungen vor allem auf der Autobahn Rechnung trage.

Kreisbrandrat Karl Neulinger gestand ein, dass es heutzutage zwar geringere Zuschüsse gebe, diese dafür aber zeitnah flössen. Das Fahrzeug nannte er eine sinnvolle Ersatzbeschaffung, die durch den guten Ausbildungsstand der Zangberger Kameraden wertvolle Dienste leisten werde.

Für die Ampfinger Kameraden, die trotz kurzfristiger Information zahlreich gekommen sind, betonte stellvertretender Kommandant Thomas Hell, dass die Zangberger den Ampfingern sehr wichtig seien. "Ihr müsst uns bei unseren Einsätzen der Rücken freihalten. Wenn ihr absperrt, dann wissen wir, dass von hinten nichts kommt." Nach der Feier trafen sich die Feuerwehrleute beim Laterndlwirt zu einer Brotzeit, um das Ereignis gebührend zu feiern.

gth/Neumarkter Anzeiger

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