Am Sonntag tritt der neue Fahrplan in Kraft

Neuerungen für die München-Pendler

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Am kommenden Sonntag fahren die Züge vom Mühldorfer Bahnhof nach dem neuen Fahrplan.

Mühldorf - Am kommenden Sonntag, 13. Dezember, tritt der neue Fahrplan der Südostbayernbahn (SOB) in Kraft.

Änderungen ergeben sich vor allem im Bereich der Rottalbahn, des Berufsverkehrs nach München und auf der Strecke Landshut-Rosenheim.

Die wichtigste Neuerung betrifft die Rottalbahn, die künftig im Stundentakt fährt. Möglich wird dies durch umfassende Modernisierungsarbeiten in den vergangenen Monaten (wir berichteten).

Neuigkeiten gibt es auch für Berufspendler nach München. So wird der Abendzug (18.08 Uhr), der bisher von München Ost bis Mühldorf ohne Halt durchgefahren ist, künftig in Dorfen und Ampfing einen Stop einlegen. "Die Fahrzeit verlängert sich aber nur um eine Minute", sagt SOB-Chef Christoph Kraller, der weiß, dass "wir uns damit nicht nur Freunde machen". Viele Mühldorfer hätten den sogenannten "Durchrauscher" sehr geschätzt. Mit den beiden neuen Haltepunkten wird die Kapazität des Zuges erhöht - von 800 auf 1200 Plätze.

Dagegen werden die abendlichen Züge von München Ost (19.58 und 20.38 Uhr) nach Mühldorf durch eine Neuorganisation des Gegenverkehrs beschleunigt. Schneller wird auch der Zug von München (15.32 Uhr) nach Simbach, so dass Reisende trotz späterer Abfahrt den Anschluss nach Burghausen und Simbach erwischen.

Die Linie Landshut-Mühldorf wird im zweistündigen Wechsel nach Salzburg und Rosenheim verlängert. Der Vorteil: "Künftig wird sich damit die Fahrzeit zwischen dem nördlichen und dem südlichen Landkreis verkürzen", betont Kraller. Nachteile ergeben sich dagegen für die Fahrgäste in Mittergars. "Wir müssen die Halte reduzieren, um Zeit hereinzufahren. Und der Bahnhof Mittergars ist in den Nebenzeiten nun einmal sehr schwach frequentiert", erläutert Marketingleiter Wolfgang Jacob. Auf veränderte Ankunfts- und Abfahrtszeiten müssen sich deshalb auch die Fahrgäste einstellen, die in Jettenbach Bahnhof zu- beziehungsweise aussteigen.

ha/Mühldorfer Anzeiger

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