280 neue Arbeitsplätze in Erharting

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Mittels einer Animation kann man sich vorstellen, wie das Logistikzentrum aussehen könnte, hier mit Blick von der Staatsstraße aus, die nach der Harter Kurve in Richtung Kreisverkehr in Frixing führt.

Erharting - Netto plant zwischen Erharting und Mühldorf ein Logistikzentrum zu bauen. Von 280 Arbeitsplätzen ist die Rede, die das Logistikzentrum bringen soll.

Netto plant zwischen Erharting und Mühldorf ein Logistikzentrum zu bauen, von dem aus zirka 200 Filialen im Umkreis von zirka 120 Kilometer Entfernung täglich mit Ware versorgt werden. Von 280 Arbeitsplätzen ist die Rede, die das Logistikzentrum bringen soll.

Wie das Unternehmen auf Anfrage per Pressemitteilung erklärte, wurden vor zirka zwei Jahren vom Stammsitz des Unternehmens in der Nähe von Regensburg aus Standortanalysen auf der Suche nach einem optimalen Lagerstandort durchgeführt. Von dem aus sollten die Märkte Oberbayerns versorgt werden. Das Ergebnis war die Region Mühldorf.

Der zentral im Liefergebiet gelegene Logistikstandort werde die Wege zu Lieferanten und den Filialen verkürzen. Das bedeutet, so Netto, dass täglich Kraftstoff eingespart, die Fahrzeiten der Lastwagen verringert und der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert werde. Auf einer Lagerfläche von voraussichtlich 39000 Quadratmetern würden moderne Logistikprozesse schnelle Warenflüsse garantieren.

Welche Vorteile haben Gemeinde und Bürger? Netto beruft sich dazu auf vergleichbare Standorte, an denen die betreffenden Gemeinden in den letzten Jahren Gewerbesteuereinnahmen in sechsstelliger Höhe - in Erhartings Fall ist von knapp 300000 Euro die Rede - verbuchten. Diese würden bei einer Ansiedelung zu zwei Dritteln nach Erharting und zu einem Drittel nach Mühldorf gehen. Auf jeden Fall würden sie sich positiv auf den Gemeindehaushalt und auf gemeinschaftliche Projekte und Aufgaben auswirken, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Lebensmittel-Discounter schafft nach eigenen Angaben 280 neue Arbeitsplätze in der Region. Die Qualifizierung der Mitarbeiter reicht dabei vom Fachlageristen, der Fachkraft für Lagerlogistik und vom Bürokaufmann, über den Berufskraftfahrer bis hin zum Techniker und IT-Spezialist. Die Entlohnung der Netto-Mitarbeiter werde in Mühldorf nach dem Großhandelstarif Bayern erfolgen.

Weiter verspricht das Unternehmen: An den Netto-eigenen Fahrzeugen führen LKW- und PKW-Werkstätten aus der Region die Wartungs- und Reparaturarbeiten durch, ortsansässige Handwerks- und Gewerbebetriebe werden mit Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten betraut, dazu gehören Schlosserarbeiten, Elektroarbeiten sowie Heizungs- und Sanitärinstallationen.

Die Firma Netto biete darüber hinaus ein professionelles Ausbildungsprogramm und dem Großteil der Jugendlichen nach erfolgreicher Ausbildung einen Arbeitsplatz an. Damit sei auch eine Bindung der jungen Arbeitnehmer an die Region gewährleistet.

Lesen Sie dazu auch Artikel "Ohne Netto geht vieles nicht mehr" und "Zwei Entscheide".

je/Neumarkter Anzeiger

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